Corsair Vengeance RGB DDR5-5200 im Review: teuer und langsam
29. September 2026
Das Corsair Vengeance RGB DDR5-5200 (CMH32GX5M2B5200C40) von 2022 ist ein 32-GB-Kit aus zwei 16-GB-Modulen mit CL40, Intel XMP 3.0 und zehn RGB-LEDs je Modul. Bei Amazon verkauft der Drittanbieter GA-Parts das Kit für 459,00 Euro, Corsair selbst verlangt 459,99 Euro. Stand: 2026-09-29[1][2][3]
Leistungsstark mit individuell anpassbarer RGB-Beleuchtung
549,90€
auf Lager
Aktualisiert: 28. Oktober 2026 09:51
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für RGB-Builds auf Intel
Ein Intel-Gaming-PC mit Glasseitenteil, abgestimmter Beleuchtung und einem Mainboard der 600er, 700er oder 800er Serie: Dafür ist das Vengeance RGB gebaut. Zehn einzeln ansteuerbare LEDs pro Modul laufen über iCUE, RGB Fusion und Mystic Light, das XMP-Profil braucht nur 1,25 V. Corsair gibt eine begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer.[1][3] iCUE speichert zudem eigene XMP-Profile.[1]
6.0
LeistungBefriedigend
Das XMP-Profil bringt DDR5-5200 mit CL40 und liegt damit unter dem offiziellen DDR5-5600 von Core Ultra 200S und Ryzen 9000.[1][5][6]
Leistung6
Takt und Timings im Zusammenspiel
4.5
Das XMP-Profil bringt DDR5-5200 mit CL40 und liegt damit unter dem offiziellen DDR5-5600 von Core Ultra 200S und Ryzen 9000.[1][5][6]
Latenz und Bandbreite
4.5
Rechnerisch dauert der erste Zugriff 15,4 ns, ein DDR5-6000-Kit mit CL30 kommt auf 10 ns.[3]
Performance in Gaming und Produktiv-Workloads
5.5
Für aktuelle Spiele und Multitasking reichen 32 GB, im CPU-Limit kosten Takt und Latenz aber Bildrate.[1]
Stabilität bei XMP oder EXPO
7.1
Corsair prüft das Profil mit 1,25 V auf Intel-600-, 700- und 800-Chipsätzen.[1]
Verhalten bei Vollbestückung
5.9
Vier Module zwingen DDR5-Plattformen meist zu niedrigerem Takt, das 5200-Profil ist dann oft nicht zu halten.[1]
Temperaturverhalten
7.3
Bei 1,25 V und mit Aluminium-Heatspreader bleibt die Abwärme gering.[1]
Konsistenz im Dauerbetrieb
7.4
Den Overclocking-PMIC auf dem Modul und die moderate Spannung sieht Corsair für Dauerbetrieb vor.[1]
Corsair Vengeance RGB DDR5 32GB gegen Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 im Direktvergleich
Mit DDR5-5200 und CL40 liegt das Kit unter dem offiziellen DDR5-5600 von Core Ultra 200S und Ryzen 9000, ein AMD-EXPO-Profil fehlt. Rechnerisch dauert der erste Zugriff 15,4 ns, ein DDR5-6000-Kit mit CL30 schafft 10 ns. Schnellere 2×16-GB-Kits mit DDR5-6000 starten laut 3DCenter bei 430 Euro, also unter dem Preis dieses Kits.[1][3][4][5][6]
Ohne Profil starten die Module als DDR5-4800 mit CL40 bei 1,1 V, das XMP-Profil hebt sie auf DDR5-5200 mit CL40-40-40-77 bei 1,25 V. Ein Overclocking-PMIC regelt die Spannung auf dem Modul. Corsair gibt das Kit für Intel-Chipsätze der Serien 600 bis 800 frei; auf AM5 laden viele Mainboards XMP-Profile zwar ebenfalls, garantiert ist das ohne EXPO aber nicht. Mit vier Modulen senken DDR5-Plattformen den Takt meist deutlich, das 5200-Profil ist dann oft nicht zu halten.[1][3]
7.4
VerarbeitungGut
Ein eigenes Performance-PCB und selektierte Chips nennt Corsair.[1]
Verarbeitung7.4
Qualität von PCB und Speicherchips
7.2
Ein eigenes Performance-PCB und selektierte Chips nennt Corsair.[1]
Passgenauigkeit und Steckverhalten
8
Standard-UDIMMs mit 288 Kontakten rasten in jedem DDR5-Slot ein.[3]
Heatspreader-Qualität und Wärmeabfuhr
7.5
Massives Aluminium umschließt die Chips und führt die Wärme ab.[1]
Aufbauhöhe und Kühlerkompatibilität
6.2
Rund 45 mm Höhe können mit großen Luftkühlern kollidieren, die über die RAM-Slots ragen.[3]
Robustheit für Einbau und Transport
7.5
Beim Einbau schützt der Aluminium-Heatspreader die Chips.[1]
typische Ausfallrisiken
7.9
Ohne bewegliche Teile und mit niedriger Spannung ist das Ausfallrisiko gering.[1]
Bauform und Beleuchtung
Ein Heatspreader aus massivem Aluminium umschließt die Chips, darüber sitzt eine Lichtleiste mit zehn LEDs. Mit 44,9 mm gehört das Kit zu den hohen Modulen; große Luftkühler, die über die RAM-Slots ragen, können damit kollidieren. Die Beleuchtung lässt sich neben iCUE auch mit RGB Fusion von Gigabyte und Mystic Light von MSI steuern.[1][3]
7.2
Funktionen und DesignGut
DDR5 ist Pflicht für aktuelle Plattformen wie AM5 und LGA 1851.[5][6]
Funktionen und Design7.2
DDR-Standard (DDR4 oder DDR5)
7.8
DDR5 ist Pflicht für aktuelle Plattformen wie AM5 und LGA 1851.[5][6]
Kit-Größe und Konfiguration
8.1
Zwei 16-GB-Module belegen beide Kanäle, 32 GB sind der gängige Ausbau für Spiele-PCs.[3]
XMP oder EXPO-Profile
5.6
Nur Intel XMP 3.0 ist hinterlegt, ein AMD-EXPO-Profil fehlt.[1][3]
Spannungsanforderungen
8.2
Das XMP-Profil braucht 1,25 V, ohne Profil laufen die Module mit 1,1 V als DDR5-4800.[1]
ECC oder Non-ECC (je nach Plattform)
6
On-Die-ECC gehört zu DDR5, echtes ECC für Workstations fehlt.[3]
RGB und Steuerung (falls vorhanden)
8.7
Zehn einzeln ansteuerbare LEDs pro Modul lassen sich über iCUE, RGB Fusion und Mystic Light steuern.[1][3]
Bauhöhe
6
Mit 44,9 mm gehört das Kit zu den hohen Modulen.[3]
QVL- und Plattform-Kompatibilität
6.5
Freigegeben ist das Kit für Intel-600- bis 800-Chipsätze, AM5 fehlt in der Liste.[1]
Tools und Monitoring (falls angeboten)
7.9
iCUE steuert die Beleuchtung und speichert eigene XMP-Profile.[1]
Preis und Einordnung
DDR5 kostet laut 3DCenter im September 2026 das 5,4-Fache des Preises vor der Speicherkrise, ein 2×16-GB-Kit mit DDR5-6000 lag im Juli 2025 noch bei 75 Euro und heute bei 430 Euro. Das Vengeance RGB kostet bei Geizhals ab 459,00 Euro über den Drittanbieter GA-Parts im Amazon Marketplace, der nächste Händler verlangt 508,28 Euro. Wer ohnehin neu kauft, bekommt mehr Takt für weniger Geld.[3][4]
computeruniverse.netNoch nicht verfügbar, nicht vorrätig1.046,70 €+ 6,99 € VersandZum Angebot
Cyberport.deNoch nicht verfügbar, nicht vorrätig1.046,70 €+ 6,99 € VersandZum Angebot
Alle Angebote bei GeizhalsBild: Geizhals. Angebotsdaten von Geizhals, Stand 29.10.2026, 02:07 Uhr; maßgeblich ist der Preis beim Händler. Der Kaufvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem jeweiligen Händler zustande, an den sich auch alle Ansprüche richten. Für diese Links erhält 1aus3.net ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für Sie.
Das Corsair Vengeance RGB DDR5 32 GB ist ein Kit von 2022 mit zwei 16-GB-Modulen, DDR5-5200 CL40 per Intel XMP und zehn RGB-LEDs je Modul. Die Beleuchtung ist hell und breit steuerbar. Gedämpft wird das Urteil durch den Takt unter dem offiziellen DDR5-5600 aktueller Prozessoren, fehlendes AMD EXPO und den Preis: 459 Euro bei einem Drittanbieter, mehr als schnellere DDR5-6000-Kits.
Leistung
6
Verarbeitung
7.4
Funktionen und Design
7.2
Preis-Leistung
3.7
PROS
Zehn RGB-LEDs je Modul, iCUE
Nur 1,25 V, Aluminium-Heatspreader
Lebenslange begrenzte Garantie
CONS
DDR5-5200 CL40 unter aktuellem Standard
Kein AMD-EXPO-Profil
459 Euro, DDR5-6000 ab 430 Euro
Hübsch, aber überholt: Das Corsair Vengeance RGB DDR5 32 GB bietet helle, breit steuerbare Beleuchtung, niedrige Spannung und lange Garantie. Gedämpft wird das Urteil durch DDR5-5200 mit CL40 unter dem heutigen Standard, fehlendes EXPO und einen Preis über dem schnellerer DDR5-6000-Kits.[1][3][4]
Leistungsstark mit individuell anpassbarer RGB-Beleuchtung
549,90€
+ Versand*
auf Lager
Aktualisiert: 28. Oktober 2026 09:51
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3.7
Preis-LeistungSchwach
Basiswert 5.4→aktuell 3.7
Schnellere 2x16-GB-Kits mit DDR5-6000 starten laut 3DCenter bei 430 Euro, dieses Kit kostet 459 Euro.[2][4]
Preis-LeistungBasiswert 5.4→aktuell 3.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 17% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 5.4 auf 3.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung pro Euro
3.2
Schnellere 2x16-GB-Kits mit DDR5-6000 starten laut 3DCenter bei 430 Euro, dieses Kit kostet 459 Euro.[2][4]
Kapazität im Verhältnis zum Preis
3.7
Pro Gigabyte sind es 14,34 Euro, DDR5 kostet laut 3DCenter das 5,4-Fache des Vorkrisenpreises.[3][4]
Stabilität und Kompatibilität in der Preisklasse
6.1
Auf Intel-Boards läuft das Profil zuverlässig, auf AM5 ist es ohne EXPO nicht garantiert.[1]
Garantie und Service
8.7
Begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer gibt Corsair.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
3.4
DDR5-6000-Kits mit 32 GB sind schneller und kosten weniger.[4]
Folgekosten durch Kühlung oder Aufrüstung
7.5
Zusätzliche Kühlung braucht das Kit nicht, nur sehr ausladende Luftkühler können eine Umrüstung erzwingen.[3]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Corsair, Amazon und das Datenblatt bei Geizhals, der Speicherkrise-Preisindex von 3DCenter sowie die Speicherangaben aktueller Mainboards. Eigene Messungen liegen nicht vor, Latenzen sind aus den Timings berechnet. Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Das XMP-Profil bringt DDR5-5200 mit CL40 und liegt damit unter dem offiziellen DDR5-5600 von Core Ultra 200S und Ryzen 9000.[1][5][6]
Latenz und Bandbreite
4.5
Rechnerisch dauert der erste Zugriff 15,4 ns, ein DDR5-6000-Kit mit CL30 kommt auf 10 ns.[3]
Performance in Gaming und Produktiv-Workloads
5.5
Für aktuelle Spiele und Multitasking reichen 32 GB, im CPU-Limit kosten Takt und Latenz aber Bildrate.[1]
Stabilität bei XMP oder EXPO
7.1
Corsair prüft das Profil mit 1,25 V auf Intel-600-, 700- und 800-Chipsätzen.[1]
Verhalten bei Vollbestückung
5.9
Vier Module zwingen DDR5-Plattformen meist zu niedrigerem Takt, das 5200-Profil ist dann oft nicht zu halten.[1]
Temperaturverhalten
7.3
Bei 1,25 V und mit Aluminium-Heatspreader bleibt die Abwärme gering.[1]
Konsistenz im Dauerbetrieb
7.4
Den Overclocking-PMIC auf dem Modul und die moderate Spannung sieht Corsair für Dauerbetrieb vor.[1]
Verarbeitung7.4
Qualität von PCB und Speicherchips
7.2
Ein eigenes Performance-PCB und selektierte Chips nennt Corsair.[1]
Passgenauigkeit und Steckverhalten
8
Standard-UDIMMs mit 288 Kontakten rasten in jedem DDR5-Slot ein.[3]
Heatspreader-Qualität und Wärmeabfuhr
7.5
Massives Aluminium umschließt die Chips und führt die Wärme ab.[1]
Aufbauhöhe und Kühlerkompatibilität
6.2
Rund 45 mm Höhe können mit großen Luftkühlern kollidieren, die über die RAM-Slots ragen.[3]
Robustheit für Einbau und Transport
7.5
Beim Einbau schützt der Aluminium-Heatspreader die Chips.[1]
typische Ausfallrisiken
7.9
Ohne bewegliche Teile und mit niedriger Spannung ist das Ausfallrisiko gering.[1]
Funktionen und Design7.2
DDR-Standard (DDR4 oder DDR5)
7.8
DDR5 ist Pflicht für aktuelle Plattformen wie AM5 und LGA 1851.[5][6]
Kit-Größe und Konfiguration
8.1
Zwei 16-GB-Module belegen beide Kanäle, 32 GB sind der gängige Ausbau für Spiele-PCs.[3]
XMP oder EXPO-Profile
5.6
Nur Intel XMP 3.0 ist hinterlegt, ein AMD-EXPO-Profil fehlt.[1][3]
Spannungsanforderungen
8.2
Das XMP-Profil braucht 1,25 V, ohne Profil laufen die Module mit 1,1 V als DDR5-4800.[1]
ECC oder Non-ECC (je nach Plattform)
6
On-Die-ECC gehört zu DDR5, echtes ECC für Workstations fehlt.[3]
RGB und Steuerung (falls vorhanden)
8.7
Zehn einzeln ansteuerbare LEDs pro Modul lassen sich über iCUE, RGB Fusion und Mystic Light steuern.[1][3]
Bauhöhe
6
Mit 44,9 mm gehört das Kit zu den hohen Modulen.[3]
QVL- und Plattform-Kompatibilität
6.5
Freigegeben ist das Kit für Intel-600- bis 800-Chipsätze, AM5 fehlt in der Liste.[1]
Tools und Monitoring (falls angeboten)
7.9
iCUE steuert die Beleuchtung und speichert eigene XMP-Profile.[1]
Preis-LeistungBasiswert 5.4→aktuell 3.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 17% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 5.4 auf 3.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung pro Euro
3.2
Schnellere 2x16-GB-Kits mit DDR5-6000 starten laut 3DCenter bei 430 Euro, dieses Kit kostet 459 Euro.[2][4]
Kapazität im Verhältnis zum Preis
3.7
Pro Gigabyte sind es 14,34 Euro, DDR5 kostet laut 3DCenter das 5,4-Fache des Vorkrisenpreises.[3][4]
Stabilität und Kompatibilität in der Preisklasse
6.1
Auf Intel-Boards läuft das Profil zuverlässig, auf AM5 ist es ohne EXPO nicht garantiert.[1]
Garantie und Service
8.7
Begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer gibt Corsair.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
3.4
DDR5-6000-Kits mit 32 GB sind schneller und kosten weniger.[4]
Folgekosten durch Kühlung oder Aufrüstung
7.5
Zusätzliche Kühlung braucht das Kit nicht, nur sehr ausladende Luftkühler können eine Umrüstung erzwingen.[3]
Zusammenfassung
1
Das Corsair Vengeance RGB DDR5-5200 passt vor allem zu abgestimmten Intel-Aufbauten mit Beleuchtungswunsch.
2
Breit steuerbares RGB und anpassbare Profile erleichtern die optische Integration.
3
Die zurückhaltende Profilspannung ist ein Ausstattungsmerkmal, aber kein Leistungsvorsprung.
4
Langsames Profil, hohe Bauform und ungünstiger Preis schwächen einen heutigen Neukauf.
Die Beleuchtung gleicht das schwache Kaufargument nicht aus
Wir würden das Vengeance RGB DDR5-5200 für einen neuen leistungsfähigen Rechner nur bei einem wirklich passenden Sonderangebot erwägen. Die Beleuchtung gefällt als Ausstattungsmerkmal, rechtfertigt für uns aber kein langsameres Kit zum höheren Preis. Entscheidend sind Plattformfreigabe, Kapazität und das gesamte Profil. Für eine optisch passende Ergänzung eines bestehenden Systems kann die Abwägung anders ausfallen.