TicWatch Pro 5 Enduro im Review: Dual-Display und Akkulaufzeit
9. September 2026
Die TicWatch Pro 5 Enduro aus dem Modelljahr 2024 kombiniert Wear OS mit einem Dual-Display. Dieses Review behandelt die schwarze Ausführung Obsidian mit Fluorkautschukband. Für den Kauf zählen vor allem die Nutzung des sparsamen Zweitdisplays, die Android-Anbindung und die weitere Softwareversorgung.1, 2
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Geeignet für Android-Nutzer mit häufigem App-Einsatz
Mitteilungen, Kalender und zusätzliche Wear-OS-Apps machen die Uhr zu einer Ergänzung des Smartphones. Wer beim Sport Werte dauerhaft sehen möchte, kann das Zweitdisplay nutzen, es zeigt auch Trainingsdaten ausgewählter Drittanbieter-Apps. So bleibt der Vorteil der sparsamen Anzeige über die vorinstallierten Sportprogramme hinaus nutzbar.1, 3
Ungeeignet für die Kopplung mit einem iPhone
Zur Einrichtung ist ein Android-Smartphone mit Google Play erforderlich. Mobvoi nennt Android 8.0 oder neuer und schließt die Go-Version sowie Geräte ohne Play Store aus, ein iPhone lässt sich nicht koppeln. Auch LTE fehlt: Bluetooth-Telefonate brauchen weiterhin das verbundene Smartphone.1
7.5
DisplayGut
Bei TechRadar war das AMOLED in fast jeder Lichtsituation gut ablesbar, erst in praller Sonne wurde es knapp.4 Die Spar-Anzeige blieb im selben Test unabhängig vom Umgebungslicht schwer lesbar.
Display7.5
Ablesbarkeit in Innenräumen und Sonne
7.6
Bei TechRadar war das AMOLED in fast jeder Lichtsituation gut ablesbar, erst in praller Sonne wurde es knapp.4 Die Spar-Anzeige blieb im selben Test unabhängig vom Umgebungslicht schwer lesbar.
Helligkeit und automatische Regelung
6.8
TechRadar beschreibt das AMOLED als klar und hell, nur grelle Sonne bringt es an die Grenze.4 Die Hintergrundbeleuchtung der Spar-Anzeige verbesserte deren Lesbarkeit kaum.
Farbdarstellung und Kontrast
7.8
AMOLED bietet deutliche Kontraste für Mitteilungen und Diagramme. Das darüberliegende Spar-Display konzentriert sich auf einfache Zahlenansichten.1
Blickwinkelstabilität
6.8
Als OLED dürfte das Hauptdisplay auch schräg betrachtet farbstabil bleiben. Die darüberliegende Spar-Anzeige war bei TechRadar schon frontal schwer lesbar, bei schrägem Blick ist dort keine Besserung zu erwarten.4
Schärfe
7.8
466 × 466 Pixel auf 1,43 Zoll stellen kleine Zahlen fein dar. So bleiben mehrere Trainingswerte auf der runden Fläche übersichtlich.1
Reaktionszeit und Touch-Präzision
7
Wischgesten liefen bei TechRadar flüssig, Apps öffneten meist schnell.4 Berührungen durch Kleidung lösten aber Eingaben aus, einzelne Gesten wurden nicht erkannt.
Always-on-Verhalten und Strombedarf
8.4
Das sparsame Zweitdisplay ist die sinnvollste Daueranzeige für lange Ladeabstände. Ein dauerhaft eingeschaltetes AMOLED benötigt deutlich mehr Energie.3
Robustheit von Glas und Beschichtung
7.9
Saphirglas deckt die Anzeige ab, das Gehäuse ließ Mobvoi nach MIL-STD-810H prüfen.1 Laut TechRadar wirkt das Glas robust genug für raue Aktivitäten.4
Zwei Displays und unterschiedliche Akkumodi
Über dem farbigen AMOLED liegt eine stromsparende Anzeige für Uhrzeit und ausgewählte Messwerte, für häufige kurze Blicke ist diese Kombination praktisch. Die Auflösung des 1,43-Zoll-AMOLED beträgt 466 × 466 Pixel, bei der Bedienung ergänzen sich Touch, Krone und Seitentaste.1
Mobvoi nennt bis zu 90 Stunden im Smart-Modus. Im stark eingeschränkten Essential-Modus sind maximal 45 Tage angegeben; die normalen Wear-OS-Apps stehen dort nicht zur Verfügung. App-Nutzung, Trainingsaufzeichnung und die gewählte Daueranzeige bestimmen die tatsächliche Laufzeit.1, 4
Mit dem Zweitdisplay sind bei leichter Nutzung mehrere Tage zwischen den Ladungen realistisch, ein dauerhaft aktives AMOLED verkürzt diese Zeit deutlich. Für längere Ladeabstände empfiehlt sich daher das Spar-Display als Daueranzeige.3, 4
Die Schnellladeangabe von 30 Minuten verspricht laut Mobvoi Energie für geschätzte zwei Nutzungstage, sie beschreibt keine vollständige Ladung. Geladen wird über das mitgelieferte Kontaktkabel; ein passendes Ersatzkabel ist auf Reisen hilfreich.1
7.8
VerarbeitungGut
Metall und faserverstärktes Nylon halten das große Gehäuse vergleichsweise leicht. Die Konstruktion passt zu einer Sportuhr, die auch im Alltag getragen wird.1
Verarbeitung7.8
Gehäusematerial und Stabilität
8.2
Metall und faserverstärktes Nylon halten das große Gehäuse vergleichsweise leicht. Die Konstruktion passt zu einer Sportuhr, die auch im Alltag getragen wird.1
Displayglas und Kratzfestigkeit
8.7
Nach rund einem Monat mit Hanteln und Heimwerkerarbeiten zeigte das Saphirglas bei Wareable keine nennenswerten Kratzer.3 Für die Preisklasse ist das eine sehr gute Kratzfestigkeit.
Qualität von Krone und Tasten
8.3
Die griffige Drehkrone erleichtert die Navigation ohne wiederholtes Wischen. Eine zusätzliche Taste bietet einen direkten Zugriff auf häufige Funktionen.3
Armbandaufnahme und Bandwechsel
7.6
Am 24-mm-Band sitzen gängige Federstege mit Schnellverschluss, ein Wechsel gelingt ohne Werkzeug.1, 4 Die Schlaufe des Originalbands hielt das überstehende Ende im Test aber mehrmals täglich nicht fest.4
Schutzklasse und Dichtungen
7.3
Die Freigabe für Freiwasserschwimmen macht die Uhr für regelmäßige Schwimmeinheiten interessant. 5 ATM sind keine Erlaubnis für Tauchgänge bis 50 Meter.1
Tragekomfort und Gewicht
6.7
Mit 44,7 Gramm ohne Band und 50,15 × 48 mm fällt das Gehäuse groß aus, eine kleinere Variante gibt es nicht.1, 3 TechRadar empfand die Uhr am schmalen Handgelenk nicht als zu wuchtig, unter dem Kautschukband schwitzte die Haut beim Sport aber stark.4
Langlebigkeit typischer Verschleißstellen
7.7
Aluminium der 7000er-Serie, glasfaserverstärktes Nylon und Saphir decken die typischen Verschleißflächen robust ab.4 Ersatzbänder bietet Mobvoi selbst an, dazu passen zahlreiche Bänder von Drittanbietern.
Saphirglas, Sportfunktionen und Softwarepflege
Das Gehäuse misst 50,15 × 48,0 × 11,95 mm und wiegt ohne Band 44,7 Gramm. Metall und faserverstärktes Nylon bilden die Konstruktion, Saphirglas schützt die Anzeige. Das schwarze Fluorkautschukband lässt sich wechseln und hat eine Breite von 24 mm, an schmalen Handgelenken lohnt sich eine Anprobe.1, 3
Die Uhr ist mit 5 ATM gekennzeichnet und für Freiwasserschwimmen vorgesehen, für Tauchgänge ist sie nicht ausgelegt. GNSS, Kompass und Barometer unterstützen die Sportaufzeichnung und Orientierung.1
Laufen und andere Ausdaueraktivitäten profitieren von Strecken- und Pulsverläufen, viele Sportprofile liefern allerdings ähnliche Grundwerte. Für Krafttraining ist deshalb keine detaillierte Übungsanalyse allein aus der Profilzahl zu erwarten. Einzelne Pulsspitzen, Schlafdauer und SpO2 können ungenau erfasst werden.3, 4
6.8
Funktionen und DesignBefriedigend
Der Play Store erweitert die Uhr um passende Wear-OS-Apps. Damit lohnt sie sich für Android-Nutzer, die über reine Aktivitätsanzeigen hinausgehen möchten.1, 4
Funktionen und Design6.8
Benachrichtigungen und Apps
7.8
Der Play Store erweitert die Uhr um passende Wear-OS-Apps. Damit lohnt sie sich für Android-Nutzer, die über reine Aktivitätsanzeigen hinausgehen möchten.1, 4
Telefonie und Sprachfunktionen
6.1
Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen Bluetooth-Telefonate über das verbundene Smartphone. Für eigenständige Mobilfunkanrufe fehlt LTE.1
Sportprofile und Trainingsauswertung
7.7
Laufdaten und Trainingsverläufe helfen beim regelmäßigen Ausdauersport. Die große Profilzahl bedeutet jedoch keine gleich tiefe Auswertung jeder Kraftübung.4
GPS und Tracking
8
Integriertes GNSS zeichnet Strecken ohne mitgeführtes Telefon auf. Das eignet sich für Freizeitrunden; Dual-Band-GNSS gehört nicht zur Ausstattung.1, 3, 4
Schlaf- und Gesundheitsfunktionen
5.8
Einschlaf- und Aufwachzeiten deckten sich bei Wareable mit einem Oura-Ring.3 TechRadar sah dagegen schwankende SpO2-Werte zwischen 91 und 100 Prozent und teils deutlich zu kurze Schlafdauern.4 EKG und Blutdruckmessung bietet die Uhr nicht.1
Bedienlogik und App-Auswertung
7
Wareable lobt die neue TicHealth-Übersicht, die Gesundheitswerte in einer Ansicht bündelt.3 Bei TechRadar wirkte die Smartphone-App übersichtlich und stabil, kleinere Bedienfehler auf der Uhr trüben den Eindruck aber.4
Konnektivität und Synchronisation
6.9
Bluetooth verbindet das Android-Telefon, WLAN unterstützt App-Downloads. Google Wallet ergänzt kontaktloses Bezahlen, sofern Karte, Region und Einrichtung passen.1, 5
Offline-Funktionen ohne Smartphone
6.3
Streckenaufzeichnung funktioniert mit dem eigenen GNSS. Eine eingerichtete Wallet-Karte erlaubt Zahlungen ohne Telefon; Online-Apps brauchen weiterhin eine Verbindung.1, 5
Größen, Farben und Armbandoptionen
5.6
Obsidian bietet ein schwarzes Gehäuse und Band. Wechselbänder und Zifferblätter ändern den Stil, verkleinern aber nicht die einzige angebotene Gehäusegröße.1, 3
EKG und Blutdruckmessung bietet die Enduro nicht, ihre optischen Gesundheitswerte und Schätzungen dienen der persönlichen Orientierung, nicht der Diagnose. Mobvoi bewirbt zusätzlich zwölf kostenlose Monate für VIP-Schlafauswertungen in Mobvoi Health. Vor der Aktivierung sollten die anschließenden Konditionen geprüft werden.1
Das Wear-OS-4-Update ergänzt Datensicherung und den Telefonwechsel ohne Zurücksetzen. Verfügbare System- und App-Updates sollten installiert werden, damit diese Funktionen und aktuelle Sicherheitskorrekturen genutzt werden können.2
Google Wallet ermöglicht NFC-Zahlungen mit unterstützter Karte und Region, nötig sind aktuelle Apps und Play-Dienste sowie eine Displaysperre. Nach dem separaten Hinzufügen der Karte zur Uhr kann ohne Telefon in der Nähe bezahlt werden.5
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TicWatch Pro 5 Enduro - eine klasse Smartwatch, aber ...
Die TicWatch Pro 5 habe ich bereits seit mehreren Monaten im Einsatz und mir für euch jetzt auch die neue Pro 5 Enduro ...
Fazit und Kaufempfehlungen
7Gesamtwertung
Gut
Die TicWatch Pro 5 Enduro verbindet Wear-OS-Apps mit einer sparsamen zweiten Anzeige. Sie passt zu Android-Nutzern, die lange Ladeabstände und Sportaufzeichnung verbinden möchten. iPhones werden nicht unterstützt; EKG, Blutdruckmessung und LTE fehlen.
Display
7.5
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
6.8
Preis-Leistung
6
PROS
Sparsames Dual-Display
Wear-OS-Apps für Android
Saphirglas und wechselbares Band
CONS
Keine iPhone-Unterstützung
Großes Gehäuse
Keine feste langfristige Update-Zusage
Die TicWatch Pro 5 Enduro empfiehlt sich für Android-Nutzer, die zusätzliche Apps verwenden und das sparsame Zweitdisplay schätzen. Für Freizeitsport sind Strecken- und Pulsverläufe nützlich, die Größe sollte zum Handgelenk passen. Gedämpft wird das Urteil durch das große Gehäuse, die fehlende iPhone-Unterstützung und die fehlende verbindliche Update-Zusage.
6.0
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 6.4→aktuell 6.0
Rund 379 Euro kostet das verlinkte Angebot, TechRadar vergab für den Gegenwert nur 2 von 5 Punkten.4 Wear OS, Saphirglas und Zweitdisplay stehen fehlendem LTE, fehlendem EKG und einer schwachen Update-Perspektive gegenüber.
Preis-LeistungBasiswert 6.4→aktuell 6.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.4 auf 6.0 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang im Verhältnis zum Preis
6.1
Rund 379 Euro kostet das verlinkte Angebot, TechRadar vergab für den Gegenwert nur 2 von 5 Punkten.4 Wear OS, Saphirglas und Zweitdisplay stehen fehlendem LTE, fehlendem EKG und einer schwachen Update-Perspektive gegenüber.
Sensorik und Genauigkeit in der Preisklasse
6.8
Im Vergleich mit einer Garmin Epix Pro lagen die Pulsmittel bei Wareable meist nur 2 bis 4 Schläge daneben, auch die GPS-Strecken passten.3 Schwächer fielen bei TechRadar SpO2, Aktivitätserkennung und die Einordnung von Krafttraining aus.4
Akkulaufzeit und Ladekomfort
8.5
Mit dem Spar-Display als Daueranzeige verbrauchte die Uhr bei Wareable 20 bis 30 Prozent pro Tag, mit dauerhaftem AMOLED etwa 45 bis 50 Prozent.3 TechRadar kam auf knapp drei Tage und lobt das schnelle Laden.4
Update- und Support-Perspektive
4.7
Erst nachträglich kam das Wear-OS-4-Update, zum Test von Wareable lief noch Wear OS 3.5.2, 3 Käufer können sich daher nicht auf weitere Systemversionen verlassen, die künftige Softwarepflege bleibt unsicher.
Folgekosten durch Zusatzfunktionen oder Abos
6.8
Für VIP-Schlafauswertungen legt Mobvoi zwölf kostenlose Monate bei.1 Zusätzliche Zifferblätter der vorinstallierten TimeShow-App setzen laut TechRadar ein Abo voraus.4
Garantie und Service
6.1
Mobvois US-Bedingungen gewähren ein Jahr Garantie und nur bei Kauf über autorisierte Händler.6 Das verlinkte Angebot stammt von Amazon UK, Rückfragen laufen daher über den dortigen Verkäufer.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6
Die HUAWEI Watch GT 5 Pro mit 46 mm bietet längere typische Ladeabstände. Die Enduro passt besser, wenn die Auswahl zusätzlicher Wear-OS-Apps regelmäßig genutzt wird.1, 7
Die HUAWEI Watch GT 5 Pro mit 46 mm ist eine Alternative für längere Ladeabstände und unterstützt auch iPhones, HUAWEI nennt neun Tage typische Nutzung. Wer dagegen regelmäßig zusätzliche Wear-OS-Apps braucht, erhält mit der Enduro die passendere Plattform.1, 7 Ebenfalls mit Wear OS und rund fünf Tagen Herstellerlaufzeit kommt die OnePlus Watch 3.
Das verknüpfte Amazon-Angebot der TicWatch Pro 5 Enduro stammt von Amazon UK. Für Service und Rückfragen ist daher der dort angegebene Verkäufer maßgeblich; die Kaufunterlagen sollten aufbewahrt werden.6
TicWatch Pro 5 Enduro gegen Google Pixel Watch 4 45 mm im Direktvergleich
Unsere Kaufberatung beruht auf Mobvois Produkt- und Softwareunterlagen, den externen Praxistests von Wareable und TechRadar sowie Angaben der Plattformanbieter. Daraus leiten wir den praktischen Nutzen für Käufer ab. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zur Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Edelstahl, 7000er-Aluminium und faserverstärktes Nylon; Saphirglas
Mobilfunkunterstützung
kein Mobilfunk
Speicher
32 GB
Trainingsmodi
110+
Wasserdichtigkeit
50 m
Wasserschutz
wasserdicht
Display7.5
Ablesbarkeit in Innenräumen und Sonne
7.6
Bei TechRadar war das AMOLED in fast jeder Lichtsituation gut ablesbar, erst in praller Sonne wurde es knapp.4 Die Spar-Anzeige blieb im selben Test unabhängig vom Umgebungslicht schwer lesbar.
Helligkeit und automatische Regelung
6.8
TechRadar beschreibt das AMOLED als klar und hell, nur grelle Sonne bringt es an die Grenze.4 Die Hintergrundbeleuchtung der Spar-Anzeige verbesserte deren Lesbarkeit kaum.
Farbdarstellung und Kontrast
7.8
AMOLED bietet deutliche Kontraste für Mitteilungen und Diagramme. Das darüberliegende Spar-Display konzentriert sich auf einfache Zahlenansichten.1
Blickwinkelstabilität
6.8
Als OLED dürfte das Hauptdisplay auch schräg betrachtet farbstabil bleiben. Die darüberliegende Spar-Anzeige war bei TechRadar schon frontal schwer lesbar, bei schrägem Blick ist dort keine Besserung zu erwarten.4
Schärfe
7.8
466 × 466 Pixel auf 1,43 Zoll stellen kleine Zahlen fein dar. So bleiben mehrere Trainingswerte auf der runden Fläche übersichtlich.1
Reaktionszeit und Touch-Präzision
7
Wischgesten liefen bei TechRadar flüssig, Apps öffneten meist schnell.4 Berührungen durch Kleidung lösten aber Eingaben aus, einzelne Gesten wurden nicht erkannt.
Always-on-Verhalten und Strombedarf
8.4
Das sparsame Zweitdisplay ist die sinnvollste Daueranzeige für lange Ladeabstände. Ein dauerhaft eingeschaltetes AMOLED benötigt deutlich mehr Energie.3
Robustheit von Glas und Beschichtung
7.9
Saphirglas deckt die Anzeige ab, das Gehäuse ließ Mobvoi nach MIL-STD-810H prüfen.1 Laut TechRadar wirkt das Glas robust genug für raue Aktivitäten.4
Verarbeitung7.8
Gehäusematerial und Stabilität
8.2
Metall und faserverstärktes Nylon halten das große Gehäuse vergleichsweise leicht. Die Konstruktion passt zu einer Sportuhr, die auch im Alltag getragen wird.1
Displayglas und Kratzfestigkeit
8.7
Nach rund einem Monat mit Hanteln und Heimwerkerarbeiten zeigte das Saphirglas bei Wareable keine nennenswerten Kratzer.3 Für die Preisklasse ist das eine sehr gute Kratzfestigkeit.
Qualität von Krone und Tasten
8.3
Die griffige Drehkrone erleichtert die Navigation ohne wiederholtes Wischen. Eine zusätzliche Taste bietet einen direkten Zugriff auf häufige Funktionen.3
Armbandaufnahme und Bandwechsel
7.6
Am 24-mm-Band sitzen gängige Federstege mit Schnellverschluss, ein Wechsel gelingt ohne Werkzeug.1, 4 Die Schlaufe des Originalbands hielt das überstehende Ende im Test aber mehrmals täglich nicht fest.4
Schutzklasse und Dichtungen
7.3
Die Freigabe für Freiwasserschwimmen macht die Uhr für regelmäßige Schwimmeinheiten interessant. 5 ATM sind keine Erlaubnis für Tauchgänge bis 50 Meter.1
Tragekomfort und Gewicht
6.7
Mit 44,7 Gramm ohne Band und 50,15 × 48 mm fällt das Gehäuse groß aus, eine kleinere Variante gibt es nicht.1, 3 TechRadar empfand die Uhr am schmalen Handgelenk nicht als zu wuchtig, unter dem Kautschukband schwitzte die Haut beim Sport aber stark.4
Langlebigkeit typischer Verschleißstellen
7.7
Aluminium der 7000er-Serie, glasfaserverstärktes Nylon und Saphir decken die typischen Verschleißflächen robust ab.4 Ersatzbänder bietet Mobvoi selbst an, dazu passen zahlreiche Bänder von Drittanbietern.
Funktionen und Design6.8
Benachrichtigungen und Apps
7.8
Der Play Store erweitert die Uhr um passende Wear-OS-Apps. Damit lohnt sie sich für Android-Nutzer, die über reine Aktivitätsanzeigen hinausgehen möchten.1, 4
Telefonie und Sprachfunktionen
6.1
Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen Bluetooth-Telefonate über das verbundene Smartphone. Für eigenständige Mobilfunkanrufe fehlt LTE.1
Sportprofile und Trainingsauswertung
7.7
Laufdaten und Trainingsverläufe helfen beim regelmäßigen Ausdauersport. Die große Profilzahl bedeutet jedoch keine gleich tiefe Auswertung jeder Kraftübung.4
GPS und Tracking
8
Integriertes GNSS zeichnet Strecken ohne mitgeführtes Telefon auf. Das eignet sich für Freizeitrunden; Dual-Band-GNSS gehört nicht zur Ausstattung.1, 3, 4
Schlaf- und Gesundheitsfunktionen
5.8
Einschlaf- und Aufwachzeiten deckten sich bei Wareable mit einem Oura-Ring.3 TechRadar sah dagegen schwankende SpO2-Werte zwischen 91 und 100 Prozent und teils deutlich zu kurze Schlafdauern.4 EKG und Blutdruckmessung bietet die Uhr nicht.1
Bedienlogik und App-Auswertung
7
Wareable lobt die neue TicHealth-Übersicht, die Gesundheitswerte in einer Ansicht bündelt.3 Bei TechRadar wirkte die Smartphone-App übersichtlich und stabil, kleinere Bedienfehler auf der Uhr trüben den Eindruck aber.4
Konnektivität und Synchronisation
6.9
Bluetooth verbindet das Android-Telefon, WLAN unterstützt App-Downloads. Google Wallet ergänzt kontaktloses Bezahlen, sofern Karte, Region und Einrichtung passen.1, 5
Offline-Funktionen ohne Smartphone
6.3
Streckenaufzeichnung funktioniert mit dem eigenen GNSS. Eine eingerichtete Wallet-Karte erlaubt Zahlungen ohne Telefon; Online-Apps brauchen weiterhin eine Verbindung.1, 5
Größen, Farben und Armbandoptionen
5.6
Obsidian bietet ein schwarzes Gehäuse und Band. Wechselbänder und Zifferblätter ändern den Stil, verkleinern aber nicht die einzige angebotene Gehäusegröße.1, 3
Preis-LeistungBasiswert 6.4→aktuell 6.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.4 auf 6.0 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang im Verhältnis zum Preis
6.1
Rund 379 Euro kostet das verlinkte Angebot, TechRadar vergab für den Gegenwert nur 2 von 5 Punkten.4 Wear OS, Saphirglas und Zweitdisplay stehen fehlendem LTE, fehlendem EKG und einer schwachen Update-Perspektive gegenüber.
Sensorik und Genauigkeit in der Preisklasse
6.8
Im Vergleich mit einer Garmin Epix Pro lagen die Pulsmittel bei Wareable meist nur 2 bis 4 Schläge daneben, auch die GPS-Strecken passten.3 Schwächer fielen bei TechRadar SpO2, Aktivitätserkennung und die Einordnung von Krafttraining aus.4
Akkulaufzeit und Ladekomfort
8.5
Mit dem Spar-Display als Daueranzeige verbrauchte die Uhr bei Wareable 20 bis 30 Prozent pro Tag, mit dauerhaftem AMOLED etwa 45 bis 50 Prozent.3 TechRadar kam auf knapp drei Tage und lobt das schnelle Laden.4
Update- und Support-Perspektive
4.7
Erst nachträglich kam das Wear-OS-4-Update, zum Test von Wareable lief noch Wear OS 3.5.2, 3 Käufer können sich daher nicht auf weitere Systemversionen verlassen, die künftige Softwarepflege bleibt unsicher.
Folgekosten durch Zusatzfunktionen oder Abos
6.8
Für VIP-Schlafauswertungen legt Mobvoi zwölf kostenlose Monate bei.1 Zusätzliche Zifferblätter der vorinstallierten TimeShow-App setzen laut TechRadar ein Abo voraus.4
Garantie und Service
6.1
Mobvois US-Bedingungen gewähren ein Jahr Garantie und nur bei Kauf über autorisierte Händler.6 Das verlinkte Angebot stammt von Amazon UK, Rückfragen laufen daher über den dortigen Verkäufer.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6
Die HUAWEI Watch GT 5 Pro mit 46 mm bietet längere typische Ladeabstände. Die Enduro passt besser, wenn die Auswahl zusätzlicher Wear-OS-Apps regelmäßig genutzt wird.1, 7
Zusammenfassung
1
Die Enduro verbindet zusätzliche Wear-OS-Apps mit einer dauerhaft sichtbaren, sparsamen Zweitanzeige.
2
Längere Ladeabstände gelingen vor allem mit Spar-Display statt ständig aktivem AMOLED.
3
Sportaufzeichnung und Google Wallet machen sie für den Android-Alltag vielseitig nutzbar.
4
Großes Gehäuse, fehlende iPhone-Anbindung und unklare langfristige Softwarepflege schränken die Empfehlung ein.
Wir halten das sparsame Zweitdisplay für den überzeugendsten Grund, zur Enduro zu greifen: Häufige Blicke auf Uhrzeit und Trainingswerte kosten dadurch weniger Akku. Für Android-Nutzer mit Bedarf an zusätzlichen Apps ist das ein schlüssiges Konzept. Die fehlende verbindliche Update-Zusage wiegt für uns allerdings schwerer als die lange Liste an Sportprofilen.