Motorola razr 50 Ultra im Review: Großes Außendisplay
16. Oktober 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung razr 50 Ultra. Zur Serie Motorola razr 50 (2024) gehört eine weitere Ausführung: razr 50. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern. Nachfolger ist Motorola razr 60 (2025), die entsprechende Ausführung dort ist razr 60 Ultra.
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razr 50
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Das Motorola razr 50 Ultra bietet ein großes Außendisplay, auf dem viele kurze Aufgaben ohne Aufklappen möglich sind. Geschlossen passt es als kürzeres, dafür dickeres Gerät in die Tasche. Hier betrachten wir die Ausführung Mocha Mousse mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Die Modellgeneration stammt aus 2024; Mocha Mousse ist eine später ergänzte Farbvariante.1, 3, 5
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Geeignet für kurze Aufgaben und Selfies ohne Aufklappen
Das vier Zoll große Außendisplay lässt sich für Nachrichten, Mediensteuerung und unterstützte Apps nutzen. Dadurch muss das Telefon seltener geöffnet werden. Für längere Texte und größere Ansichten steht innen ein 6,9-Zoll-Display bereit.1, 5
Für Selfies kann die Hauptkamera zusammen mit der Vorschau außen verwendet werden. Halb aufgeklappt lässt sich das Gerät außerdem aufstellen. Das hilft bei Gruppenfotos und Videogesprächen, wenn gerade kein Stativ zur Hand ist.2, 5
7.0
LeistungGut
Snapdragon 8s Gen 3 und 12 GB RAM halten die allermeisten Apps flüssig, das Galaxy Z Flip5 setzt sich in den meisten Benchmarks aber deutlich ab.2
Leistung7
Systemgeschwindigkeit im Alltag
7.6
Snapdragon 8s Gen 3 und 12 GB RAM halten die allermeisten Apps flüssig, das Galaxy Z Flip5 setzt sich in den meisten Benchmarks aber deutlich ab.2
Performance unter Last und Drosselung
6.2
Beim Raytracing im Solar-Bay-Test bricht die Leistung deutlich ein, Wild Life bleibt über mehrere Durchläufe relativ stabil; die GPU liegt in vielen Benchmarks hinter dem Vorgänger.2
Speicher- und App-Startzeiten
8.5
UFS 4.0 mit 512 GB, sequentiell mehr als doppelt so schnell wie beim Vorgänger, bei zufälligen Zugriffen kaum Unterschiede.2, 6
Stabilität bei langen Sessions
5
Meist nur 30 fps in Spielen, PUBG Mobile pendelt bei sehr geringen Details um 45 fps; unbeständige Bildraten und Nachladeruckler in Genshin Impact wertet Notebookcheck für den Preis als enttäuschend.2
Empfangsqualität und -leistung
8.3
Im Mobilfunk schlägt das Gerät oft sogar das Galaxy S24 Ultra, beim Radtest ortet es teils genauer als die Garmin-Referenz; Wi-Fi 7 liefert mit 944 MBit/s weniger als viele Klapphandys.2
Akkulaufzeit
6.9
Notebookcheck misst 12:06 Stunden WLAN-Surfen und 17:02 Stunden Video, passabel für ein Foldable, kurz gegenüber normalen Smartphones.2
Ladeverhalten
6.4
Mit bis zu 45 Watt Ladeleistung dauert eine volle Ladung etwa 1:30 Stunden, kabellos sind 15 Watt möglich, per Kabel gibt das Gerät 5 Watt ab.1, 2, 6
Ungeeignet für den Sandstrand, lange Spielesitzungen und Ultraweitwinkelaufnahmen
IPX8 bestätigt Wasserschutz unter festgelegten Bedingungen, aber keinen Staubschutz. Motorola rät von Strand- und Poolnutzung ab. Sand und Schmutz passen besonders schlecht zu Scharnier und faltbarem Innendisplay. Für häufige Einsätze in solcher Umgebung empfehlen wir ein entsprechend geschütztes, festes Gehäuse.5
Unter längerer Last reduziert das razr seine Leistung deutlich, außerdem fehlt eine Ultraweitwinkelkamera. Wer oft aus engem Abstand große Gruppen oder Innenräume fotografiert, sollte diesen Nachteil gegenüber dem vorhandenen zweifachen Tele abwägen.2, 6
Motorola razr 50 Ultra 512 GB gegen Apple iPhone 16 128 GB im Direktvergleich
Innen beträgt die Auflösung 1080 × 2640 Pixel, außen 1080 × 1272 Pixel. Beide Displays unterstützen bis zu 165 Hz, und die Hersteller-Spitzenwerte von 3000 Nits innen und 2400 Nits außen gelten nicht als dauerhafte Vollflächenhelligkeit.1
7.1
VerarbeitungGut
Kunstlederrückseite mit hochwertiger Haptik, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und knarzt nicht.2
Verarbeitung7.1
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.5
Kunstlederrückseite mit hochwertiger Haptik, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und knarzt nicht.2
Schutzglas und Kratzfestigkeit
7.3
Gorilla Glass Victus schützt das Außendisplay recht gut vor Kratzern, eine Schutzfolie hält Notebookcheck trotzdem für sinnvoll; das Hauptdisplay spiegelt im Freien.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
8.1
Weniger straff als beim Vorgänger öffnet sich das Scharnier leichter mit einer Hand und hält viele Positionen stabil, der Standby-Button erkennt Fingerabdrücke und Wischgesten.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
6.4
Nur ein Nano-SIM-Platz ohne microSD, USB-C lediglich mit USB 2.0 und ohne Bildausgabe per Kabel.2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
7.5
Ohrhörer und Lautsprecher erzeugen leichte Stereoeffekte mit 81,8 dB, etwas lauter als beim Vorgänger und mit warmem Klang dank tiefer Mitten.2
Dichtungen und Schutzklasse
5.9
IPX8 für bis zu 30 Minuten in Süßwasser, einen Staubschutz bestätigt Motorola damit nicht.2, 5
Wärmeentwicklung und Robustheit
6.3
Unter längerer Last misst Notebookcheck bis zu 47 °C, spürbar und beim längeren Halten unangenehm; eine Staubschutzklasse fehlt.2
Die vorinstallierte Schutzfolie des inneren Displays ist Teil des vorgesehenen Aufbaus. Motorola weist ausdrücklich darauf hin, sie nicht selbst abzuziehen. Bei Ablösung oder Beschädigung sollte die passende Servicelösung geklärt werden.4
Motorolas IPX8-Prüfung umfasst bis zu 1,5 Meter Tiefe in ruhigem Süßwasser für höchstens 30 Minuten. Das ist keine Freigabe zum Fotografieren unter Wasser, und der Schutz kann mit Verschleiß nachlassen; ein nasses Gerät darf nicht geladen werden.5
Modellname
Baujahr/Release
Modelltyp
Motorola razr (2019)
2019
Vorgänger
Motorola razr 5G
2020
Vorgänger
Motorola razr (2022)
2022
Vorgänger
Motorola razr 40 Ultra
2023
Vorgänger
Motorola razr 50 Ultra
2024
Dieses Modell
Kamera, Laufzeit und Updatezeit
Hauptkamera und Tele lösen jeweils mit 50 MP auf, das Tele vergrößert optisch zweifach. Reguläre Videos reichen bis 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, HDR10+ bis 30 Bilder pro Sekunde. Die beworbenen 960 Bilder pro Sekunde gehören ausschließlich zum Zeitlupenmodus.6
7.8
Funktionen und DesignGut
6,9-Zoll-P-OLED mit LTPO bis 165 Hz, fast 1.100 cd/m² vollflächig und 2.758 cd/m² bei APL18, sehr exakte Farben; das 4-Zoll-Außendisplay löst mit 1.272 x 1.080 Pixeln auf, PWM mit 90 Hz bei 15 Prozent Amplitude.1, 2
Funktionen und Design7.8
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
8.8
6,9-Zoll-P-OLED mit LTPO bis 165 Hz, fast 1.100 cd/m² vollflächig und 2.758 cd/m² bei APL18, sehr exakte Farben; das 4-Zoll-Außendisplay löst mit 1.272 x 1.080 Pixeln auf, PWM mit 90 Hz bei 15 Prozent Amplitude.1, 2
Kamerasystem und Modi
7.5
50-MP-Hauptkamera mit scharfen, hellen Bildern auch bei wenig Licht und 50-MP-Tele mit zweifachem Zoom, ein Ultraweitwinkel fehlt; im Labor fällt die Schärfe zu den Rändern ab.2, 6
Stabilisierung und Video
8.2
4K mit bis zu 60 fps, HDR10+ mit bis zu 30 fps, schneller Autofokus auch bei schwachem Licht und korrekte Belichtung; aufgestellt dient das Gerät als Stativ.2, 6
biometrische Entsperrung
8.5
Fingerabdrucksensor im Standby-Button reagiert sehr schnell und exakt, die Gesichtserkennung arbeitet sehr zuverlässig, auch zugeklappt über die Hauptkamera.2
Wi-Fi 7 und Bluetooth mit fast allen Codecs von LDAC bis LHDC V5, aber USB 2.0 ohne Bildausgabe und kein UWB.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
6.3
Am Ohr übersteuert die Stimme des Gegenübers bei hoher Lautstärke, die eigene Stimme kommt leicht dumpf an; freisprechend wirkt sie laut Gesprächspartner weit entfernt.2
Softwarefunktionen
7.9
Fast reines Android 14, eigene Funktionen in updatebaren Apps; die meisten Apps laufen auf dem Außendisplay, beim Übergang starten Spiele teils neu.2
KI-Features und Bedienlogik
6.8
KI optimiert Fotos auf Wunsch automatisch, ergänzt den OIS um eine KI-Stabilisierung und passt Verschlusszeiten an.2
Größe, Gewicht und Ergonomie
8.2
Zugeklappt kompakt, aufgeklappt 171,4 x 74 x 7,1 Millimeter bei 189 Gramm, minimal länger und dicker als der Vorgänger.1, 2
Notebookcheck erreichte mit der mitternachtsblauen 12/512-GB-Ausführung 12 Stunden und 6 Minuten beim WLAN-Surfen. Für ein kleines Klappgerät ist das brauchbar, aber kein Grund, es wegen besonders langer Ausdauer zu kaufen. Per Kabel sind bis zu 45 W möglich, kabellos bis zu 15 W mit geeignetem Zubehör.1, 2
Der aktuelle europäische Supportplan nennt Juni 2028 als Ende der Sicherheitsupdates, und eine spätere Farbvariante startet diese Frist nicht neu. Bei einem heutigen Kauf sollte die geplante Nutzungsdauer dazu passen.3
Alle Angebote bei GeizhalsBild: Geizhals. Angebotsdaten von Geizhals, Stand 28.10.2026, 16:19 Uhr; maßgeblich ist der Preis beim Händler. Der Kaufvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem jeweiligen Händler zustande, an den sich auch alle Ansprüche richten. Für diese Links erhält 1aus3.net ggf. eine Provision, ohne Mehrkosten für Sie.
Das Motorola razr 50 Ultra bietet ein großes Außendisplay, auf dem viele kurze Aufgaben ohne Aufklappen möglich sind. Geschlossen passt es als kürzeres, dafür dickeres Gerät in die Tasche. Hier betrachten wir die Ausführung Mocha Mousse mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Die Modellgeneration stammt aus 2024; Mocha Mousse ist eine später ergänzte Farbvariante.
Leistung
7
Verarbeitung
7.1
Funktionen und Design
7.8
Preis-Leistung
6.8
PROS
Großes und vielseitiges Außendisplay
Kompaktes Packmaß
Selfies mit der Hauptkamera
Eigenes zweifaches Tele
Kabelloses Laden
CONS
Keine Ultraweitwinkelkamera
Kein bestätigter Staubschutz
Deutliche Leistungsreduktion unter Dauerlast
Begrenzte verbleibende Updatezeit
Faltbares Display verlangt sorgfältige Behandlung
Das Motorola razr 50 Ultra empfehlen wir vor allem für Nutzer, die das Außendisplay regelmäßig verwenden und das kompakte Packmaß schätzen. Selfies mit der Hauptkamera und das aufstellbare Gehäuse sind weitere praktische Gründe für diese Bauform.
6.8
Preis-LeistungBefriedigend
UVP 1.199 Euro für 12/512 GB, beim Herstellerpreis etwas günstiger als ein Galaxy Z Flip5 mit 512 GB; im Handel lag der Preis zum Test je nach Farbe bereits deutlich darunter.2
Preis-Leistung6.8
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.1
UVP 1.199 Euro für 12/512 GB, beim Herstellerpreis etwas günstiger als ein Galaxy Z Flip5 mit 512 GB; im Handel lag der Preis zum Test je nach Farbe bereits deutlich darunter.2
Update- und Support-Zeitraum
6.5
Vier Jahre Sicherheitsupdates alle zwei Monate bis Juni 2028 und drei Android-Upgrades bis Android 17, laut Notebookcheck höchstens Standard.2, 3
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
7.4
Zwei sehr helle, farbgenaue Displays mit einem 4 Zoll großen Außendisplay, die Kamera liefert recht ordentliche Qualität ohne Weitwinkel.2, 1, 7
Speicheroptionen
7.3
Nur 12/512 GB mit UFS 4.0, ohne Kartenschacht.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
5
Anleitungen und Ersatzteile über iFixit gibt es bisher eher für ältere Modelle, beim Razr 2019 musste für einen Displaytausch das ganze Gerät zerlegt werden; die Verpackung ist plastikfrei.2
Garantie und Service
7.4
24 Monate Garantie in der EU, beim Kauf direkt bei Motorola ein Jahr Displaybruchschutz gratis; Moto Care erweitert den Unfallschutz auf zwei oder drei Jahre.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Razr 40 Ultra und Samsungs Z-Flip-Modelle sind Alternativen, das Galaxy Z Flip7 bietet ein 4,1 Zoll großes Außendisplay.2, 7
Gedämpft wird das Urteil durch die Grenzen bei langen Spielesitzungen und Ausdauer, die Empfindlichkeit am Sandstrand, den fehlenden Ultraweitwinkel und die kurze verbleibende Updatezeit. Der Kauf lohnt sich dann, wenn das Klappformat im eigenen Alltag tatsächlich hilft und der Preis zur verbleibenden Sicherheitsversorgung passt.
Unsere Recherche-Review verbindet Motorolas europäische Daten, Pflegehinweise und aktuellen Supportplan mit dem Notebookcheck-Test der mitternachtsblauen 12/512-GB-Ausführung. Aus diesem Test stammt die WLAN-Laufzeit. Mocha Mousse beschreibt die hier verlinkte Farbvariante. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Snapdragon 8s Gen 3 und 12 GB RAM halten die allermeisten Apps flüssig, das Galaxy Z Flip5 setzt sich in den meisten Benchmarks aber deutlich ab.2
Performance unter Last und Drosselung
6.2
Beim Raytracing im Solar-Bay-Test bricht die Leistung deutlich ein, Wild Life bleibt über mehrere Durchläufe relativ stabil; die GPU liegt in vielen Benchmarks hinter dem Vorgänger.2
Speicher- und App-Startzeiten
8.5
UFS 4.0 mit 512 GB, sequentiell mehr als doppelt so schnell wie beim Vorgänger, bei zufälligen Zugriffen kaum Unterschiede.2, 6
Stabilität bei langen Sessions
5
Meist nur 30 fps in Spielen, PUBG Mobile pendelt bei sehr geringen Details um 45 fps; unbeständige Bildraten und Nachladeruckler in Genshin Impact wertet Notebookcheck für den Preis als enttäuschend.2
Empfangsqualität und -leistung
8.3
Im Mobilfunk schlägt das Gerät oft sogar das Galaxy S24 Ultra, beim Radtest ortet es teils genauer als die Garmin-Referenz; Wi-Fi 7 liefert mit 944 MBit/s weniger als viele Klapphandys.2
Akkulaufzeit
6.9
Notebookcheck misst 12:06 Stunden WLAN-Surfen und 17:02 Stunden Video, passabel für ein Foldable, kurz gegenüber normalen Smartphones.2
Ladeverhalten
6.4
Mit bis zu 45 Watt Ladeleistung dauert eine volle Ladung etwa 1:30 Stunden, kabellos sind 15 Watt möglich, per Kabel gibt das Gerät 5 Watt ab.1, 2, 6
Verarbeitung7.1
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.5
Kunstlederrückseite mit hochwertiger Haptik, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und knarzt nicht.2
Schutzglas und Kratzfestigkeit
7.3
Gorilla Glass Victus schützt das Außendisplay recht gut vor Kratzern, eine Schutzfolie hält Notebookcheck trotzdem für sinnvoll; das Hauptdisplay spiegelt im Freien.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
8.1
Weniger straff als beim Vorgänger öffnet sich das Scharnier leichter mit einer Hand und hält viele Positionen stabil, der Standby-Button erkennt Fingerabdrücke und Wischgesten.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
6.4
Nur ein Nano-SIM-Platz ohne microSD, USB-C lediglich mit USB 2.0 und ohne Bildausgabe per Kabel.2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
7.5
Ohrhörer und Lautsprecher erzeugen leichte Stereoeffekte mit 81,8 dB, etwas lauter als beim Vorgänger und mit warmem Klang dank tiefer Mitten.2
Dichtungen und Schutzklasse
5.9
IPX8 für bis zu 30 Minuten in Süßwasser, einen Staubschutz bestätigt Motorola damit nicht.2, 5
Wärmeentwicklung und Robustheit
6.3
Unter längerer Last misst Notebookcheck bis zu 47 °C, spürbar und beim längeren Halten unangenehm; eine Staubschutzklasse fehlt.2
Funktionen und Design7.8
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
8.8
6,9-Zoll-P-OLED mit LTPO bis 165 Hz, fast 1.100 cd/m² vollflächig und 2.758 cd/m² bei APL18, sehr exakte Farben; das 4-Zoll-Außendisplay löst mit 1.272 x 1.080 Pixeln auf, PWM mit 90 Hz bei 15 Prozent Amplitude.1, 2
Kamerasystem und Modi
7.5
50-MP-Hauptkamera mit scharfen, hellen Bildern auch bei wenig Licht und 50-MP-Tele mit zweifachem Zoom, ein Ultraweitwinkel fehlt; im Labor fällt die Schärfe zu den Rändern ab.2, 6
Stabilisierung und Video
8.2
4K mit bis zu 60 fps, HDR10+ mit bis zu 30 fps, schneller Autofokus auch bei schwachem Licht und korrekte Belichtung; aufgestellt dient das Gerät als Stativ.2, 6
biometrische Entsperrung
8.5
Fingerabdrucksensor im Standby-Button reagiert sehr schnell und exakt, die Gesichtserkennung arbeitet sehr zuverlässig, auch zugeklappt über die Hauptkamera.2
Wi-Fi 7 und Bluetooth mit fast allen Codecs von LDAC bis LHDC V5, aber USB 2.0 ohne Bildausgabe und kein UWB.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
6.3
Am Ohr übersteuert die Stimme des Gegenübers bei hoher Lautstärke, die eigene Stimme kommt leicht dumpf an; freisprechend wirkt sie laut Gesprächspartner weit entfernt.2
Softwarefunktionen
7.9
Fast reines Android 14, eigene Funktionen in updatebaren Apps; die meisten Apps laufen auf dem Außendisplay, beim Übergang starten Spiele teils neu.2
KI-Features und Bedienlogik
6.8
KI optimiert Fotos auf Wunsch automatisch, ergänzt den OIS um eine KI-Stabilisierung und passt Verschlusszeiten an.2
Größe, Gewicht und Ergonomie
8.2
Zugeklappt kompakt, aufgeklappt 171,4 x 74 x 7,1 Millimeter bei 189 Gramm, minimal länger und dicker als der Vorgänger.1, 2
Preis-Leistung6.8
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.1
UVP 1.199 Euro für 12/512 GB, beim Herstellerpreis etwas günstiger als ein Galaxy Z Flip5 mit 512 GB; im Handel lag der Preis zum Test je nach Farbe bereits deutlich darunter.2
Update- und Support-Zeitraum
6.5
Vier Jahre Sicherheitsupdates alle zwei Monate bis Juni 2028 und drei Android-Upgrades bis Android 17, laut Notebookcheck höchstens Standard.2, 3
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
7.4
Zwei sehr helle, farbgenaue Displays mit einem 4 Zoll großen Außendisplay, die Kamera liefert recht ordentliche Qualität ohne Weitwinkel.2, 1, 7
Speicheroptionen
7.3
Nur 12/512 GB mit UFS 4.0, ohne Kartenschacht.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
5
Anleitungen und Ersatzteile über iFixit gibt es bisher eher für ältere Modelle, beim Razr 2019 musste für einen Displaytausch das ganze Gerät zerlegt werden; die Verpackung ist plastikfrei.2
Garantie und Service
7.4
24 Monate Garantie in der EU, beim Kauf direkt bei Motorola ein Jahr Displaybruchschutz gratis; Moto Care erweitert den Unfallschutz auf zwei oder drei Jahre.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Razr 40 Ultra und Samsungs Z-Flip-Modelle sind Alternativen, das Galaxy Z Flip7 bietet ein 4,1 Zoll großes Außendisplay.2, 7
Zusammenfassung
1
Das Motorola razr 50 Ultra eignet sich für kurze Aufgaben auf dem Außendisplay und ein kompaktes Taschenformat.
2
Die große äußere Anzeige reduziert das Aufklappen bei passenden Apps.
3
Hauptkamera-Selfies und halb aufgeklappte Aufstellung bieten praktische Aufnahmewege.
4
Fehlender Ultraweitwinkel, empfindliche Falttechnik und kurze verbleibende Softwarepflege begrenzen den Nutzen eines Neukaufs.
★
Für längere Sicherheitsversorgung im Klappformat empfehlen wir das Samsung Galaxy Z Flip7.
Fachkommentar
Das Außendisplay muss den Faltaufwand rechtfertigen
Wir empfehlen das razr 50 Ultra, wenn das Außendisplay regelmäßig genutzt wird und das kurze Packmaß im Alltag hilft. Für reine Standardaufgaben wäre uns der mechanische Aufwand weniger sinnvoll. Bei einem heutigen Kauf wiegt die verbleibende Updatezeit deutlich mit. Eine spätere Farbe ändert daran nichts; gerade bei gebrauchten Geräten prüfen wir deshalb Zustand, Innendisplay und Nutzungsdauer besonders kritisch.