ASUS Zenfone 11 Ultra im Review: Groß, schnell, mit Klinke
9. September 2026
Das ASUS Zenfone 11 Ultra verbindet hohe Alltagsleistung mit einem großen Display und einer klassischen Kopfhörerbuchse. Dadurch ist es besonders für Mediennutzung interessant. Kompakt ist diese Generation jedoch nicht: Mit 6,78 Zoll und 225 Gramm benötigt sie deutlich mehr Platz als das Zenfone 10. Hier betrachten wir Eternal Black mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher.1, 2
Leistungsstarker Snapdragon Prozessor für optimale Performance
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Geeignet für Medien und kabelgebundene Kopfhörer
Das helle, gut abgestimmte Display und die guten Stereolautsprecher passen zu Videos und Spielen. Für vorhandene Kopfhörer steht eine 3,5-mm-Buchse bereit. Dadurch entfällt ein USB-C-Adapter, während der Ladeanschluss frei bleibt.1, 2
Snapdragon 8 Gen 3 und UFS-4.0-Speicher sorgen für ein hohes Arbeitstempo. Das hilft beim Wechsel zwischen Apps und bei aufwendigen Anwendungen. Die hier angebotenen 256 GB reichen für viele Apps und Medien, eine Speicherkarte lässt sich allerdings nicht nachrüsten.1, 2
7.8
LeistungGut
Snapdragon 8 Gen 3 erledigt Alltagsaufgaben rasant, das System läuft laut Notebookcheck wunderbar flüssig; in Geekbench und PCMark spielt es ganz vorne mit, in CrossMark schwächer.2
Leistung7.8
Systemgeschwindigkeit im Alltag
9.1
Snapdragon 8 Gen 3 erledigt Alltagsaufgaben rasant, das System läuft laut Notebookcheck wunderbar flüssig; in Geekbench und PCMark spielt es ganz vorne mit, in CrossMark schwächer.2
Performance unter Last und Drosselung
7.2
Im 3DMark setzt sich die Adreno 750 an die Spitze der Vergleichsgeräte, im Stabilitätstest drosselt das Gerät wegen der Hitze etwa auf dem Niveau der Konkurrenz.2
Speicher- und App-Startzeiten
9.2
UFS 4.0 setzt sich im Speicher-Benchmark klar an die Spitze und erreicht teils doppelt so hohe Werte wie das Pixel 8.1, 2
Stabilität bei langen Sessions
7.8
PUBG Mobile läuft mit Ultra HDR und Bildrate Ultra flüssig, beim intensiven Spielen wird das Gerät warm, aber nicht heiß.2
Empfangsqualität und -leistung
7.4
20 5G- und 25 LTE-Bänder für Reisen, Dual-Band-Ortung bildet Routen exakt ab; Wi-Fi 7 mit 6 GHz schwankt am Referenzrouter aber deutlich und bleibt unter dem Zenfone 10.2
Akkulaufzeit
7.8
Notebookcheck misst 16:28 Stunden WLAN-Surfen, bis auf das Pixel 8 halten alle Vergleichsgeräte trotz kleinerer Akkus länger durch.2
Ladeverhalten
6.3
Nominell 65 Watt, im Test maximal 32 Watt und etwa 80 Minuten bis voll; kabellos 15 Watt per Qi, ein Netzteil liegt nicht bei.1, 2
Ungeeignet für kleine Hände und die Nutzung mit eSIM
Das breite Gehäuse ist für Einhandbedienung weniger angenehm als ein kompaktes Smartphone, außerdem fehlt eSIM; zwei physische Nano-SIM-Karten sind möglich. Wer auf Reisen spontan eSIM-Tarife buchen möchte, sollte ein anderes Modell wählen.1, 2
ASUS sagte zwei große Android-Upgrades und vier Jahre Sicherheitsupdates zu. Vom Marktstart 2024 aus gerechnet reicht dieser Sicherheitszeitraum bis 2028. Für einen heutigen Kauf mit vielen weiteren Nutzungsjahren ist das knapp.2 USB-C überträgt Daten nur mit USB-2.0-Tempo. Häufige große Dateiübertragungen per Kabel dauern deshalb länger als bei Geräten mit schnellerem USB-Anschluss.2
ASUS Zenfone 11 Ultra 256 GB gegen Google Pixel 9 128 GB im Direktvergleich
Display, Kameras und Ladeleistung richtig einordnen
Das LTPO-Display regelt im normalen Betrieb zwischen 1 und 120 Hz. Bis zu 144 Hz stehen ausschließlich für unterstützte Spiele zur Verfügung. ASUS nennt 1600 Nits im Helligkeitsmodus und 2500 Nits als Spitze. Diese Angaben gelten nicht als dauerhaft erreichbare Helligkeit bei jeder Darstellung.1
7.9
VerarbeitungGut
Metallrahmen mit Glas vorn und hinten, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und zeigte im Test keine Kratzer.2
Verarbeitung7.9
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.3
Metallrahmen mit Glas vorn und hinten, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und zeigte im Test keine Kratzer.2
Schutzglas und Kratzfestigkeit
8.5
Gorilla Glass Victus 2 schützt das gerade Display, eine Schutzfolie ist ab Werk nicht aufgebracht; im Testzeitraum blieben Kratzer aus.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
7.4
Tasten mit gutem Druckpunkt, die Lautstärkewippe hat jedoch leichtes Spiel; Sonderfunktionen lassen sich auf die Tasten und das Tippen auf die Rückseite legen.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
6.7
Zwei Nano-SIM-Plätze ohne microSD, 3,5-mm-Klinke an Bord, der seitlich versetzte USB-C-Port schafft aber nur USB 2.0 mit 31,79 MB/s.2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
8.7
Stereolautsprecher mit 91,5 dB, laut ohne zu zerren und ausgewogen; bei hoher Lautstärke vibriert der Rahmen leicht, der Vibrationsmotor ist leise und knackig.2
Dichtungen und Schutzklasse
8.9
IP68 gegen Staub und Wasser, dazu IP65 gegen Strahlwasser laut ASUS.2, 3
Wärmeentwicklung und Robustheit
7
Im Burnout-Test höchstens 43,9 °C an der Unterseite, im Alltag stets angenehm kühl; Victus 2 und IP68 sichern das Gehäuse ab.2
Die Hauptkamera besitzt 50 MP und eine Gimbal-Stabilisierung, dazu kommen ein 13-MP-Ultraweitwinkel und ein 32-MP-Tele mit dreifacher optischer Vergrößerung. Das macht die Kamera flexibel, erreicht bei feinen Bilddetails aber nicht das Niveau der besten Kamera-Smartphones.1, 2
Für die Hauptkamera sind 4K60 und 8K24 vorgesehen, und die maximalen 480 Bilder pro Sekunde gehören zur 720p-Zeitlupe. Für gewöhnliche Videos ist 4K meist die sinnvollere Wahl als der speicherintensive 8K-Modus.1
Per Kabel unterstützt das Gerät bis zu 65 W mit geeignetem Netzteil, kabellos bis zu 15 W nach Qi. Ein passendes Netzteil gehört nicht zum regulären Lieferumfang, und die tatsächlich erreichte Ladeleistung hängt deshalb auch vom vorhandenen Zubehör ab.1
7.8
Funktionen und DesignGut
6,78-Zoll-AMOLED mit LTPO von 1 bis 120 Hz und 144 Hz in Spielen, 1.674 cd/m² vollflächig und 2.458 Nits bei HDR, ΔE 0,8; Flackern mit 486 Hz lässt sich per Spezialmodus abmildern.1, 2
Funktionen und Design7.8
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
9
6,78-Zoll-AMOLED mit LTPO von 1 bis 120 Hz und 144 Hz in Spielen, 1.674 cd/m² vollflächig und 2.458 Nits bei HDR, ΔE 0,8; Flackern mit 486 Hz lässt sich per Spezialmodus abmildern.1, 2
Kamerasystem und Modi
7.9
50-MP-Hauptkamera IMX890 mit Gimbal-Stabilisierung, 32-MP-Tele mit dreifachem Zoom und 13-MP-Ultraweitwinkel; natürliche Bilder, aber weniger scharf als bei anderen Flaggschiffen und verrauscht bei wenig Licht.1, 2
Stabilisierung und Video
8.3
8K mit 24 fps und 4K mit 60 fps an der Hauptkamera, sehr gut gelungene Stabilisierung; die Tonaufnahme rauscht leicht.1, 2
Biometrische Entsperrung
8.2
Optischer Fingerabdruckleser im Display und 2D-Gesichtserkennung, beide sehr zuverlässig und schnell.1, 2
Dual-SIM und eSIM
6.6
Dual-SIM nur mit zwei physischen Karten, eSIM wird nicht unterstützt.2
Konnektivität (5G, WLAN, Bluetooth, NFC)
7.8
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 mit LDAC, aptX Adaptive und LC3, NFC und Klinke, der USB-Port bleibt bei 2.0.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
8.6
Am Telefon wird die eigene Stimme klar übertragen, KI-Geräuschunterdrückung filtert Störgeräusche; freisprechend wird das Gerät schön laut.2
Softwarefunktionen
8.3
Bei der Einrichtung lässt sich zwischen ASUS-Oberfläche und reinem Android 14 wählen, Drittanbieter-Apps kommen nur von Meta; dazu Twin Apps und ein Kantentool.2
KI-Features und Bedienlogik
6.7
KI-Geräuschunterdrückung und KI-Suche funktionieren bereits, Live-Übersetzer für Telefonate und KI-Wallpaper waren zum Test noch Beta.2
Größe, Gewicht und Ergonomie
6.3
163,8 x 76,8 x 8,9 Millimeter bei 225 Gramm, einhändiges Tippen fällt deutlich schwerer als beim Zenfone 10; ein Einhandmodus ist vorhanden.1, 2
Laufzeit und Schutz im Alltag
Notebookcheck erreichte 16 Stunden und 28 Minuten beim WLAN-Surfen mit der blauen 16/512-GB-Ausführung. Das ist eine gute Orientierung für die Modellreihe, aber keine Messung der hier angebotenen 12/256-GB-Version. 2
ASUS bestätigt IP65/IP68 und eine Laborprüfung mit 1,5 Meter Leitungswasser für 30 Minuten. Trotzdem rät der Hersteller vom vollständigen Untertauchen ab. Verschleiß oder Schäden können den Schutz verringern, und der USB-Anschluss muss vor dem Laden trocken sein.3
Modellname
Baujahr/Release
Modelltyp
Asus Zenfone 10
2023
Vorgänger
Asus Zenfone 11 Ultra
2024
Dieses Modell
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Das ASUS Zenfone 11 Ultra verbindet hohe Alltagsleistung mit einem großen Display und einer klassischen Kopfhörerbuchse. Dadurch ist es besonders für Mediennutzung interessant. Kompakt ist diese Generation jedoch nicht: Mit 6,78 Zoll und 225 Gramm benötigt sie deutlich mehr Platz als das Zenfone 10. Hier betrachten wir Eternal Black mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher.
Leistung
7.8
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
7.8
Preis-Leistung
6.7
PROS
Hohe Alltagsleistung
Helles LTPO-Display
Gute Stereolautsprecher und Kopfhörerbuchse
Stabilisierte Hauptkamera und dreifaches Tele
Kabelgebundenes und kabelloses Laden
CONS
Großes und schweres Gehäuse
Keine eSIM
Nur USB-2.0-Datenübertragung
Kurze verbleibende Updatezeit
Netzteil separat nötig
Das ASUS Zenfone 11 Ultra empfehlen wir für Nutzer, die ein großes, schnelles Smartphone mit guten Lautsprechern und Kopfhörerbuchse suchen. Auch das Teleobjektiv und die flexible Stabilisierung sprechen dafür, der Nutzen ist besonders klar, wenn vorhandene kabelgebundene Kopfhörer weiterverwendet werden sollen.
6.7
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 7.1→aktuell 6.7
Zum Start 999 Euro, das verknüpfte Angebot liegt bei 541,08 Euro für 12/256 GB mit Snapdragon 8 Gen 3, Gimbal-Kamera und Klinke.2
Preis-LeistungBasiswert 7.1→aktuell 6.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.1 auf 6.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.1
Zum Start 999 Euro, das verknüpfte Angebot liegt bei 541,08 Euro für 12/256 GB mit Snapdragon 8 Gen 3, Gimbal-Kamera und Klinke.2
Update- und Support-Zeitraum
6.3
Zwei Android-Upgrades und vier Jahre Sicherheitsupdates ab 2024, Google und Samsung bieten laut Notebookcheck deutlich länger Support.2
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
8
Das sehr helle, gut abgestimmte Display gehört zur Spitze, die Kamera reicht bei Details nicht an Pixel 8, Xiaomi 14 oder iPhone 15 Plus heran.2
Speicheroptionen
7.2
12/256 oder 16/512 GB mit UFS 4.0, nicht erweiterbar.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
5.8
Glasrückseite und IP68-dichtes Gehäuse erschweren Eigenreparaturen, das beiliegende feste Kunststoff-Case senkt das Sturzrisiko.2
Kompakter sind Xiaomi 14 und Galaxy S24, das Pixel 8 bietet die bessere Kamera, längeren Support und einen niedrigeren Preis.2
Gedämpft wird das Urteil durch das große Gehäuse, die fehlende eSIM und die kurze verbleibende Updatezeit nach einem Neukauf. Ein günstiges Angebot kann attraktiv sein, sollte aber gegen die verbleibende Sicherheitsversorgung und gegebenenfalls ein zusätzliches Netzteil abgewogen werden.
eSIM und mehr Rechenleistung bringt der Nachfolger ASUS Zenfone 12 Ultra mit. Kompakter mit Telekamera ist das etwas teurere Xiaomi 14. Weitere Bauformen und passende Alternativen zeigt unser Smartphone-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Recherche-Review nutzt ASUS-Daten und Schutzhinweise sowie den Notebookcheck-Test der blauen 16/512-GB-Version. Dessen WLAN-Laufzeit ist als Variantenvergleich gekennzeichnet. Das verlinkte Angebot besitzt 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Snapdragon 8 Gen 3 erledigt Alltagsaufgaben rasant, das System läuft laut Notebookcheck wunderbar flüssig; in Geekbench und PCMark spielt es ganz vorne mit, in CrossMark schwächer.2
Performance unter Last und Drosselung
7.2
Im 3DMark setzt sich die Adreno 750 an die Spitze der Vergleichsgeräte, im Stabilitätstest drosselt das Gerät wegen der Hitze etwa auf dem Niveau der Konkurrenz.2
Speicher- und App-Startzeiten
9.2
UFS 4.0 setzt sich im Speicher-Benchmark klar an die Spitze und erreicht teils doppelt so hohe Werte wie das Pixel 8.1, 2
Stabilität bei langen Sessions
7.8
PUBG Mobile läuft mit Ultra HDR und Bildrate Ultra flüssig, beim intensiven Spielen wird das Gerät warm, aber nicht heiß.2
Empfangsqualität und -leistung
7.4
20 5G- und 25 LTE-Bänder für Reisen, Dual-Band-Ortung bildet Routen exakt ab; Wi-Fi 7 mit 6 GHz schwankt am Referenzrouter aber deutlich und bleibt unter dem Zenfone 10.2
Akkulaufzeit
7.8
Notebookcheck misst 16:28 Stunden WLAN-Surfen, bis auf das Pixel 8 halten alle Vergleichsgeräte trotz kleinerer Akkus länger durch.2
Ladeverhalten
6.3
Nominell 65 Watt, im Test maximal 32 Watt und etwa 80 Minuten bis voll; kabellos 15 Watt per Qi, ein Netzteil liegt nicht bei.1, 2
Verarbeitung7.9
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.3
Metallrahmen mit Glas vorn und hinten, das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und zeigte im Test keine Kratzer.2
Schutzglas und Kratzfestigkeit
8.5
Gorilla Glass Victus 2 schützt das gerade Display, eine Schutzfolie ist ab Werk nicht aufgebracht; im Testzeitraum blieben Kratzer aus.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
7.4
Tasten mit gutem Druckpunkt, die Lautstärkewippe hat jedoch leichtes Spiel; Sonderfunktionen lassen sich auf die Tasten und das Tippen auf die Rückseite legen.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
6.7
Zwei Nano-SIM-Plätze ohne microSD, 3,5-mm-Klinke an Bord, der seitlich versetzte USB-C-Port schafft aber nur USB 2.0 mit 31,79 MB/s.2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
8.7
Stereolautsprecher mit 91,5 dB, laut ohne zu zerren und ausgewogen; bei hoher Lautstärke vibriert der Rahmen leicht, der Vibrationsmotor ist leise und knackig.2
Dichtungen und Schutzklasse
8.9
IP68 gegen Staub und Wasser, dazu IP65 gegen Strahlwasser laut ASUS.2, 3
Wärmeentwicklung und Robustheit
7
Im Burnout-Test höchstens 43,9 °C an der Unterseite, im Alltag stets angenehm kühl; Victus 2 und IP68 sichern das Gehäuse ab.2
Funktionen und Design7.8
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
9
6,78-Zoll-AMOLED mit LTPO von 1 bis 120 Hz und 144 Hz in Spielen, 1.674 cd/m² vollflächig und 2.458 Nits bei HDR, ΔE 0,8; Flackern mit 486 Hz lässt sich per Spezialmodus abmildern.1, 2
Kamerasystem und Modi
7.9
50-MP-Hauptkamera IMX890 mit Gimbal-Stabilisierung, 32-MP-Tele mit dreifachem Zoom und 13-MP-Ultraweitwinkel; natürliche Bilder, aber weniger scharf als bei anderen Flaggschiffen und verrauscht bei wenig Licht.1, 2
Stabilisierung und Video
8.3
8K mit 24 fps und 4K mit 60 fps an der Hauptkamera, sehr gut gelungene Stabilisierung; die Tonaufnahme rauscht leicht.1, 2
Biometrische Entsperrung
8.2
Optischer Fingerabdruckleser im Display und 2D-Gesichtserkennung, beide sehr zuverlässig und schnell.1, 2
Dual-SIM und eSIM
6.6
Dual-SIM nur mit zwei physischen Karten, eSIM wird nicht unterstützt.2
Konnektivität (5G, WLAN, Bluetooth, NFC)
7.8
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 mit LDAC, aptX Adaptive und LC3, NFC und Klinke, der USB-Port bleibt bei 2.0.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
8.6
Am Telefon wird die eigene Stimme klar übertragen, KI-Geräuschunterdrückung filtert Störgeräusche; freisprechend wird das Gerät schön laut.2
Softwarefunktionen
8.3
Bei der Einrichtung lässt sich zwischen ASUS-Oberfläche und reinem Android 14 wählen, Drittanbieter-Apps kommen nur von Meta; dazu Twin Apps und ein Kantentool.2
KI-Features und Bedienlogik
6.7
KI-Geräuschunterdrückung und KI-Suche funktionieren bereits, Live-Übersetzer für Telefonate und KI-Wallpaper waren zum Test noch Beta.2
Größe, Gewicht und Ergonomie
6.3
163,8 x 76,8 x 8,9 Millimeter bei 225 Gramm, einhändiges Tippen fällt deutlich schwerer als beim Zenfone 10; ein Einhandmodus ist vorhanden.1, 2
Preis-LeistungBasiswert 7.1→aktuell 6.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.1 auf 6.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.1
Zum Start 999 Euro, das verknüpfte Angebot liegt bei 541,08 Euro für 12/256 GB mit Snapdragon 8 Gen 3, Gimbal-Kamera und Klinke.2
Update- und Support-Zeitraum
6.3
Zwei Android-Upgrades und vier Jahre Sicherheitsupdates ab 2024, Google und Samsung bieten laut Notebookcheck deutlich länger Support.2
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
8
Das sehr helle, gut abgestimmte Display gehört zur Spitze, die Kamera reicht bei Details nicht an Pixel 8, Xiaomi 14 oder iPhone 15 Plus heran.2
Speicheroptionen
7.2
12/256 oder 16/512 GB mit UFS 4.0, nicht erweiterbar.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
5.8
Glasrückseite und IP68-dichtes Gehäuse erschweren Eigenreparaturen, das beiliegende feste Kunststoff-Case senkt das Sturzrisiko.2
Kompakter sind Xiaomi 14 und Galaxy S24, das Pixel 8 bietet die bessere Kamera, längeren Support und einen niedrigeren Preis.2
Zusammenfassung
1
Das ASUS Zenfone 11 Ultra eignet sich für Mediennutzung auf einem großen schnellen Smartphone.
2
Kopfhörerbuchse und gute Lautsprecher bieten praktische Wege für Musik und Videos.
3
Stabilisierte Hauptkamera und Teleobjektiv erlauben unterschiedliche Bildausschnitte.
4
Großes Gehäuse, fehlende eSIM und kurze verbleibende Softwarepflege begrenzen die langfristige Attraktivität.
★
Für eSIM bei weiterhin vorhandener Kopfhörerbuchse empfehlen wir das ASUS Zenfone 12 Ultra.
Fachkommentar
Die Kopfhörerbuchse ist ein konkreter Alltagsvorteil
Wir würden das Zenfone 11 Ultra wählen, wenn ein großes Display und vorhandene kabelgebundene Kopfhörer täglich genutzt werden. Die Anschlussfreiheit ist ein überzeugender Vorteil. Für einen Neukauf über viele weitere Jahre wäre uns die verbleibende Softwarepflege jedoch zu knapp. Auch fehlende eSIM und langsames USB müssen zur Nutzung passen; reine Rechenleistung macht diese praktischen Grenzen nicht bedeutungslos.