☆ ★ ☆ 1 aus 3 Empfehlungen für unterschiedliche Budgets und Ansprüche
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OM System OM-3 im Review: 120 B/s und IP53 im Retro-Gehäuse

Die Technik des Flaggschiffs in einem Gehäuse, das an die Olympus OM-1 von 1972 erinnert: Die OM System OM-3 von 2025 übernimmt Sensor, Prozessor und Serientempo der OM-1 Mark II und ergänzt ein Kreativrad für Farb- und Schwarzweißprofile. DPReview vergibt 86 Prozent, Photography Blog 4,5 Sterne. Sucher und Kartenfach fallen einfacher aus, einen Griff gibt es nicht, und der Preis liegt nah am größeren Modell.1, 2, 3, 4, 5


Geeignet für Reise und Outdoor

Robust und schnell. Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung ist nach IP53 gegen Staub und Spritzwasser geschützt und bis minus 10 Grad frostsicher. Mit dem gestapelten Sensor der OM-1 Mark II schafft die OM-3 lautlos bis zu 50 Bilder pro Sekunde mit Autofokus und 120 mit festem Fokus; DPReview lobt das hohe Tempo bei geringem Rolling Shutter.1, 2, 4, 5, 6

Der Stabilisator gleicht laut OM System 6,5 Blendenstufen aus, mit passendem Objektiv 7,5. Bei 80 Millimetern Kleinbild hielt photoscala 0,8 Sekunden aus der Hand, dkamera.de kam auf vier bis fünf Stufen. Über die CP-Taste liegen Live ND, Live-Grauverlauf, Focus Stacking und die hochauflösende Aufnahme mit 50 oder 80 Megapixeln direkt bereit.1, 5, 6, 2, 3

Das Kreativrad an der Front schaltet zwischen je vier anpassbaren Farb- und Schwarzweißprofilen, Art-Filtern und dem Color Creator. Der Akku BLX-1 reicht nach CIPA für 590 Aufnahmen, DPReview nennt die Laufzeit sehr gut. Geladen wird über USB-C, auch an einer Powerbank; ein Netzteil liegt nicht bei.1, 2, 3, 4

8.0
BildqualitätSehr gut

Schnell ausgelesen wird der gestapelte 20,4-MP-Sensor der OM-1 Mark II, mit 20 MP bleibt die Auflösung aber unter aktueller APS-C- und Vollformatkonkurrenz; DPReview vergibt 8,4 von 10 Punkten für RAW.1, 2, 5

Ungeeignet für Profis und Sport

Der Sucher stammt aus der OM-5 und löst nur 2,36 Millionen Bildpunkte bei 0,69-facher Vergrößerung auf; digitalkamera.de nennt das für fast 2.000 Euro sehr mager. Wer einen großen Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten, zwei Kartenfächer und einen Griff braucht, greift zur OM System OM-1 Mark II mit demselben Sensor.4, 5, 1, 3

Einen Handgriff hat die OM-3 nicht, auch keinen zum Anschrauben, und laut dkamera.de liegt sie nicht optimal in der Hand. Ein Joystick fehlt, das Fokusfeld wandert über das Steuerkreuz. 50 Bilder pro Sekunde mit Autofokus gibt es nur mit ausgewählten Objektiven, viele schaffen laut DPReview 25, und das Tracking sei ungenauer als bei den besten Konkurrenten.4, 6, 2, 5, 3

Erstes Rauschen zeigt der kleine Sensor im Labor von CHIP ab ISO 800, bei ISO 3.200 ist es laut dkamera.de deutlich sichtbar. Gespeichert wird auf nur eine SD-Karte. Mehr Auflösung und einen größeren Sucher bietet die Fujifilm X-T5, die laut DPReview aber langsamer arbeitet.5, 6, 2, 3

Bildqualität, Autofokus und Tempo

Der Sensor im Format Micro Four Thirds löst 20,4 Megapixel auf. Im Labor von CHIP erreichte die OM-3 laut photoscala 1.787 Linienpaare pro Bildhöhe bei niedrigster ISO und 1.753 bei ISO 1.600. DPReview vergibt 8,4 von 10 Punkten für RAW und 7,5 für hohe ISO-Werte; Photo Review sieht die beste Qualität bis ISO 1.600 und kräftig nachgeschärfte JPEGs.1, 5, 2, 7, 6

Der Autofokus arbeitet mit 1.053 Kreuzsensoren und erkennt Menschen, Tiere, Vögel, Autos, Motorräder, Flugzeuge und Züge. Bis zur Schärfe maß dkamera.de 0,1 Sekunden, photoscala nennt die Erkennung im Praxiseinsatz sehr gut. Die Motivart muss allerdings vorher im Menü gewählt werden, und Motiverkennung und Tracking lassen sich laut DPReview nicht kombinieren.1, 6, 5, 2, 3

Bei 120 Bildern pro Sekunde zählte das Labor von CHIP 90 JPEG oder 88 RAW in Folge, die OM-1 Mark II schafft 217 und 120. Mechanisch sind es rund 6 Bilder pro Sekunde. Auf schnelle UHS-II-Karten schreibt die Kamera laut digitalkamera.de mit bis zu 286,7 Megabyte pro Sekunde.5, 1, 6, 4

8.4
VerarbeitungSehr gut

Ganz aus Metall besteht das Gehäuse laut Photography Blog, digitalkamera.de nennt eine Magnesiumlegierung; DPReview vergibt 9,3 von 10 Punkten für die Bauqualität.3, 4, 2, 1

Bedient wird über zwei Einstellräder mit sattem Klick, ein verriegelbares Programmwählrad mit fünf Benutzerspeichern und das Super Control Panel. Im Hauptmenü lassen sich per Touch nur die Kategorien anwählen. Der Monitor mit 1,62 Millionen Bildpunkten ist seitlich schwenkbar und erreichte bei digitalkamera.de 680 cd/m².4, 2, 1, 6

Video: 4K 60p mit 10 Bit

Die OM-3 filmt in 4K und C4K mit bis zu 60p aus der vollen Sensorbreite, in Full HD bis 240 Bilder pro Sekunde. Mit H.265 zeichnet sie 10 Bit mit OM-Log400 oder HLG auf, dazu kommen die Profile OM-Cinema 1 und 2. Über Micro-HDMI gibt sie RAW-Video mit 12 Bit aus.1, 3

Die Auslesezeit maß DPReview mit 5,8 Millisekunden in 4K, Rolling Shutter spielt damit kaum eine Rolle. Die elektronische Stabilisierung beschneidet das Bild um den Faktor 1,18. Sehr gut bis exzellent nennt dkamera.de die Videoqualität.2, 7, 6

Mikrofon und Kopfhörer finden je eine 3,5-mm-Buchse, als Webcam arbeitet die Kamera per USB. Die Aufnahmedauer ist laut Datenblatt nicht begrenzt; Photography Blog nennt rund 30 Minuten bei 40 Grad Umgebungstemperatur. Für Videoarbeit hält DPReview die Panasonic G9 II mit großem HDMI-Anschluss für die bessere Wahl.4, 3, 1, 2

Fazit und Kaufempfehlungen

7.9 Gesamtwertung
Gut

Die OM System OM-3 bringt den gestapelten Sensor mit 20,4 Megapixeln, 50 Bilder pro Sekunde mit Autofokus, Rechenfunktionen wie Live ND und einen Schutz nach IP53 in ein 496 Gramm leichtes Metallgehäuse im Retrostil. DPReview vergibt 86 Prozent, Photography Blog 4,5 Sterne, Photo Review 8,9 Punkte. Dafür ist der Sucher klein, es gibt nur ein Kartenfach, weder Griff noch Joystick, und ab ISO 800 zeigt sich erstes Rauschen.

Bildqualität
8
Verarbeitung
8.4
Funktionen und Design
7.7
Preis-Leistung
7.5
PROS
  • IP53 und Metallgehäuse, nur 496 Gramm
  • 50 B/s mit Autofokus, 120 B/s mit festem Fokus
  • Stabilisator bis 7,5 Stufen, Live ND und High Res Shot
  • 4K 60p mit 10 Bit, Mikrofon- und Kopfhörerbuchse
CONS
  • Kleiner Sucher mit 2,36 Mio. Bildpunkten
  • Nur ein Kartenfach, kein Griff, kein Joystick
  • Rauschen ab ISO 800, 20 Megapixel
  • Preis nah an der OM-1 Mark II
7.7
Funktionen und DesignGut

Der Autofokus mit 1.053 Kreuzsensoren stellt laut dkamera.de in 0,1 Sekunden scharf und erkennt Motive zuverlässig; das Tracking ist laut DPReview ungenauer als bei den besten Konkurrenten.1, 6, 2

Die OM-3 verpackt Sensor, Tempo und Rechenfunktionen der OM-1 Mark II in ein wetterfestes Metallgehäuse mit Kreativrad; DPReview vergibt 86 Prozent, Photography Blog 4,5 Sterne, Photo Review 8,9 Punkte. Gedämpft wird das Urteil durch den kleinen Sucher, das einzelne Kartenfach, den fehlenden Griff und Joystick sowie das Rauschen ab ISO 800.2, 3, 7, 4, 5, 6, 1

Am 12. Oktober 2026 kostete das Gehäuse bei Amazon 1.899 Euro, die UVP liegt bei 1.999 Euro. Laut photoscala bietet die OM System OM-1 Mark II wegen des geringen Preisabstands das bessere Verhältnis. Wer vor allem leicht und günstig unterwegs sein will, findet den gleichen Schutz in der OM System OM-5 Mark II.8, 5, 1

Mehr Auflösung im Retrostil liefert die Fujifilm X-T5. Weitere Modelle ordnet die Übersicht zu Systemkameras nach Sensorformat ein.

So entsteht unsere Einordnung

Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite mit den technischen Daten von OM System, den gelesenen Originaltests von DPReview, Photography Blog, photoscala und dkamera.de sowie den frei lesbaren Teilen der Tests von digitalkamera.de und Photo Review. Eigene Messungen liegen nicht vor.

Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.

7.5
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.6aktuell 7.5

Für 1.899 Euro am 12. Oktober 2026 gibt es Sensor und Tempo der OM-1 Mark II; für 20 MP ist das laut DPReview teuer gegenüber langsameren Konkurrenten.8, 2, 5

Quellen

  1. OM System Deutschland: OM-3, Produktseite mit technischen Daten
  2. DPReview: OM System OM-3 review, an advanced travel camera with its best foot forward, Mitchell Clark, 6. Februar 2025, aktualisiert am 8. Juli 2026
  3. Photography Blog: OM System OM-3 Review, Mark Goldstein, 6. Februar 2025
  4. digitalkamera.de: OM System OM-3 im Test, Benjamin Kirchheim, 6. Februar 2025 (Ergonomie und Verarbeitung frei lesbar)
  5. photoscala: OM System OM-3 im Test, robuste Outdoor-DSLM, Thomas Probst, 29. April 2025
  6. dkamera.de: OM System OM-3, Fazit des Praxisberichts
  7. Photo Review (Australien): OM System OM-3, Review mit Wertung 8,9 (frei lesbarer Teil)
  8. Amazon.de: OM SYSTEM OM-3 Micro Four Thirds Systemkamera, ohne Objektiv, Angebotsseite

OM System OM-3 gegen Sony A7 IV im Direktvergleich

Kriterium
OM System OM-3OM System OM-31.849,00 €
Sony A7 IV2.399,00 €
Gesamtwertung
7,9
7,9
Bildqualität
8,0
8,5
Verarbeitung
8,4
8,1
Funktionen und Design
7,7
8,4
Preis-Leistung
7,5
6,5
Technische Daten
Gewicht
496 g
658 g
Modelljahr
2025
2021
Auflösung
20,4 MP
33 MP
Displaygröße
3 Zoll
3 Zoll
Serienbildgeschwindigkeit
50 Bilder/s
10 Bilder/s
Verschlusszeit
1/32000 s
1/8000 s
Belichtungszeit
60 s
30 s
Akkulaufzeit
590 Aufnahmen
580 Aufnahmen
Gewicht
496 g
658 g
Abmessungen (Gehäuse)
139,3 × 88,9 × 45,8 mm
131,3 × 96,4 × 79,8 mm
Abmessungen
13,9 × 8,89 × 4,58 cm
13,1 × 9,6 × 8 cm
Maximale ISO
ISO 102.400
ISO 204.800
Niedrigste ISO
ISO 80
ISO 50
Autofokusfelder
1.053
759
Puffergröße
102 Bilder
828 Bilder
Video-Bitrate
202 Mbit/s
600 Mbit/s
Maximale Video-Framerate
240 FPS
60 FPS
Suchervergrößerung
1,37-fach
0,78-fach
Abdeckung Sucher
100 %
100 %
Verschlussdauer
100.000 Auslösungen
8.000 Auslösungen
ISO-Empfindlichkeit (max)
25.600
51.200
Längste Verschlusszeit
60 s
30 s
Megapixel (ca.)
20,4 MP
33 MP
Megapixel insgesamt
22,9 MP
34,1 MP
Speicherkartensteckplätze
1
2
Bildschirmdiagonale (cm)
7,6 cm
7,5 cm
Vergrößerung
1,37×
0,78×
Anzahl speicherbarer Einstellungen Custom Weißabgleich
4
3
Anzahl unterstützter Akkus/Batterien
1
1
Bluetooth-Version
5.2
4.1
Erforderliche Ladeleistung (max.)
30 W
27 W
Erforderliche Ladeleistung (min.)
2,5 W
2,5 W
Gewicht (mit Batterie)
496 g
658 g
Sichtfeld
100 %
100 %
Anzahl der Messzonen
324
1.200
Autofokus (AF)-Punkte
1.053
759
Effektive Megapixel
20,4 MP
33 MP
Stufen manueller Helligkeitsanpassung
7
5
Sensortyp
Micro-Four-Thirds
Vollformat
Videoauflösung
4K UHD
4K UHD
Bildstabilisierungsart
sensorbasiert
optisch und sensorbasiert
Autofokus-Technologie
Hybrid-AF
Hybrid-AF
Suchertyp
elektronischer Sucher
elektronischer Sucher
Displayart
schwenkbar
klapp- und schwenkbar
Speicherkartenslots
einfach
doppelt
Gehäusematerial
Magnesiumlegierung
Magnesiumlegierung
Objektivanschluss
Micro Four Thirds
Sony E
Akkuart
Li-Ion
Li-Ion
Farbvariante
Silber
Schwarz
Fokusmessung
Verfolgung
Verfolgung
Belichtungsmodi
Programmautomatik
Manuell
Verschlusstyp
mechanisch und elektronisch
mechanisch und elektronisch
Blitzmodus
kein Blitz
kein Blitz
Zielgruppe
Fortgeschrittene
Profis
Bildqualität
Sensorleistung und Dynamikumfang
7,3
8,5
Rauschverhalten bei wenig Licht
7,1
8,7
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8,2
8,6
Detailauflösung und Schärfe
7,8
9,1
Leistung der internen Bildverarbeitung
8,8
8,2
Stabilisierungswirkung
8,9
7,5
Qualität von JPEG und RAW im Alltag
7,7
8,7
Verarbeitung
Gehäusestabilität und Materialqualität
9,0
8,6
Abdichtung und Robustheit
9,4
6,9
Qualität von Tasten, Rädern und Klappen
7,6
8,3
Bajonett und Passgenauigkeit
8,9
9,1
Sucher- und Displaymechanik
7,9
8,6
Akkufach und Speicherkartenklappen
8,6
8,4
Wärmeverhalten bei Video
7,4
7,1
Funktionen und Design
Autofokus- und Tracking-Leistung
7,7
9,1
Serienbild und Buffer
8,9
7,9
Sucher und Displayqualität
6,3
7,9
Bedienkonzept und Individualisierung
8,1
8,6
IBIS und Stabilisierung
8,8
7,5
Video-Funktionen (Auflösung, Framerates, Codecs)
8,2
8,1
Anschlüsse, Speicherkarten-Slots, Konnektivität (WLAN, Bluetooth)
6,9
9,5
Gewicht und Ergonomie
6,9
8,3
Preis-Leistung
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
6,6
8,3
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
8,4
7,8
Objektivangebot und Systemkosten
9,1
8,9
Akkus und Zubehör
8,1
8,4
Update- und Support-Perspektive
7,5
7,1
Garantie und Service
7,1
7,1
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6,2
7,0

Bei Verarbeitung führt OM System OM-3 mit 8,4 gegen 8,1. Dafür holt Sony A7 IV bei Funktionen und Design 8,4 gegen 7,7. Wer Wert auf Funktionen und Design legt, ist bei Sony A7 IV richtig, sonst bei OM System OM-3.

Alle Daten: Sony A7 IV


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Aktualisiert: 27. Oktober 2026 10:09
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    Konstantin
    Konstantin

    Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.

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