Fujifilm X-T5 im Review: 40 MP, Wetterschutz und großer Sucher
17. Oktober 2026
Ende 2022 brachte Fujifilm die Fujifilm X-T5 als kompaktere Nachfolgerin der X-T4 auf den Markt. Sie trägt den 40,2-MP-Sensor X-Trans CMOS 5 HR, einen Bildstabilisator und ein abgedichtetes Gehäuse mit klassischen Rädern. Mit Akku und Karte wiegt sie 557 g, im Handel ist das Gehäuse laut Preisvergleich ab rund 1.620 Euro gelistet. Stand: 2026-10-17[1][2][5]
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Geeignet für Landschaft und Reise
Für Fotos zählt die X-T5 laut DPReview zu den stärksten APS-C-Kameras. Der 40-MP-Sensor liefert eine klassenführende Bildqualität mit sehr guter RAW-Dynamik, für statische Motive gibt es einen 160-MP-Modus. Sechsundfünfzig Dichtungen schützen laut digitalkamera.de vor Spritzwasser und Staub, zwei SD-Slots sichern die Daten.[1][2][3]
Der OLED-Sucher vergrößert 0,8-fach und damit so groß wie bei manchen Vollformatkameras. Räder für ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur machen die Bedienung direkt, der Akku NP-W235 reicht laut Fujifilm für 580 Bilder.[1][2]
8.5
BildqualitätSehr gut
Den 40,2-MP-Sensor X-Trans CMOS 5 HR bescheinigt DPReview eine klassenführende Bildqualität und sehr gute RAW-Dynamik.[1][3]
Bildqualität8.5
Sensorleistung und Dynamikumfang
9
Den 40,2-MP-Sensor X-Trans CMOS 5 HR bescheinigt DPReview eine klassenführende Bildqualität und sehr gute RAW-Dynamik.[1][3]
Rauschverhalten bei wenig Licht
7.1
Rauschen bleibt laut photoscala bis ISO 1.600 unproblematisch, bei 100 Prozent Ansicht sind JPEGs nur bis ISO 800 gut; auf A3 reicht die Qualität bis ISO 6.400.[4]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
9.2
Filmsimulationen und umfangreiche JPEG-Optionen erlauben eine sehr feine Farbabstimmung, DPReview hebt sie ausdrücklich hervor.[1][3]
Detailauflösung und Schärfe
9
Bis ISO 800 löst die X-T5 im CHIP-Testlabor laut photoscala sehr hoch auf, ab ISO 1.600 fällt die Auflösung rasch ab; der 160-MP-Modus braucht die Zusammensetzung am Computer.[3][4]
Leistung der internen Bildverarbeitung
8.1
Mit dem X-Prozessor 5 schreibt die Kamera laut digitalkamera.de rund 190 MB/s auf UHS-II-Karten.[1][2]
Stabilisierungswirkung
8.5
Über 5 Achsen stabilisiert der Sensor mit bis zu 7 Stufen, DPReview lobt die Wirkung auch beim Filmen aus der Hand.[1][3]
Qualität von JPEG und RAW im Alltag
8.3
RAW speichert die Kamera mit 14 Bit, dazu HEIF mit 10 Bit; die hohe Pixeldichte verlangt laut photoscala aber gute Objektive.[1][4]
Fujifilm X-T5 gegen Panasonic Lumix DC-GH7LE im Direktvergleich
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
8,2
7,1
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
8,3
9,1
Objektivangebot und Systemkosten
8,0
7,6
Akkus und Zubehör
8,7
6,8
Update- und Support-Perspektive
7,1
8,0
Garantie und Service
7,1
7,1
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7,3
6,8
Fujifilm X-T5 liegt bei Bildqualität vorn (8,5 gegen 7,9), Panasonic Lumix DC-GH7LE dreht das bei Verarbeitung um (8,6 gegen 7,8). Wer Wert auf Verarbeitung legt, ist bei Panasonic Lumix DC-GH7LE richtig, sonst bei Fujifilm X-T5.
Beim Verfolgen dynamischer Motive liegt der Autofokus laut DPReview hinter der Konkurrenz, der Puffer fasst laut photoscala nur 19 RAW-Aufnahmen. Im 6,2K-Video misst DPReview 24,9 ms Rolling Shutter, bei höheren Temperaturen drosselt die Kamera. Der Monitor lässt sich nicht nach vorn drehen.[2][3][4]
Einen zuverlässigeren Autofokus für bewegte Motive bietet laut DPReview die Konkurrenz, etwa die Sony Alpha 6700.
Bildqualität und Stabilisator
Im CHIP-Testlabor löst die X-T5 laut photoscala bis ISO 800 sehr hoch auf, ab ISO 1.600 fällt die Auflösung rasch ab. Rauschen bleibt bis ISO 1.600 unproblematisch, für A3-Drucke reicht die Qualität bis ISO 6.400. Die hohe Pixeldichte verlangt gute Objektive.
Filmsimulationen und umfangreiche JPEG-Optionen prägen den Look schon in der Kamera. Über 5 Achsen stabilisiert der Sensor mit bis zu 7 Stufen, DPReview lobt die Wirkung auch beim Filmen aus der Hand.[1][3][4]
7.8
VerarbeitungGut
Ober- und Unterseite aus Metall und griffiges Gummi machen das Gehäuse laut digitalkamera.de äußerst robust, DPReview lobt die Verarbeitung.[2][3]
Verarbeitung7.8
Gehäusestabilität und Materialqualität
9.1
Ober- und Unterseite aus Metall und griffiges Gummi machen das Gehäuse laut digitalkamera.de äußerst robust, DPReview lobt die Verarbeitung.[2][3]
Abdichtung und Robustheit
8.3
Sechsundfünfzig Dichtungen schützen laut digitalkamera.de vor Spritzwasser und Staub, betrieben werden darf die Kamera ab -10 °C.[1][2]
Qualität von Tasten, Rädern und Klappen
7.6
ISO- und Zeitenrad lassen sich arretieren, das Belichtungskorrekturrad dreht laut digitalkamera.de aber zu leicht und hat keine Sicherung; die Funktionstasten sind laut photoscala sehr klein.[2][4]
Bajonett und Passgenauigkeit
7.6
Ans X-Bajonett passt ein breites Objektivangebot, für die 40 MP empfiehlt photoscala aber hochwertige Optiken.[1][4]
Sucher- und Displaymechanik
8.1
Nach oben um 90 Grad, nach unten um 45 und zur Seite um 60 Grad klappt der Monitor, eine Selfie-Stellung gibt es nicht.[2][3]
Akkufach und Speicherkartenklappen
8
Klappen, Doppel-SD-Fach und Akkufach sind laut digitalkamera.de abgedichtet; mit der Griffverlängerung MHG-XT5 bleibt der Akku zugänglich.[2]
Wärmeverhalten bei Video
6.1
Bei höheren Temperaturen drosselt die X-T5 laut DPReview die Videoaufnahme, eine Lüfteroption gibt es nicht.[3]
Autofokus, Serienbild und Video
Motive wie Tiere, Vögel, Fahrzeuge, Flugzeuge und Züge erkennt der Autofokus, photoscala lobt Tempo und Zuverlässigkeit bei Street, Reportage und Events. DPReview sieht Tracking sowie Gesichts- und Augenerkennung dagegen hinter der Konkurrenz. Mechanisch schafft die X-T5 15 Bilder pro Sekunde mit AF, elektronisch 20 mit 1,29-fachem Crop. Video nimmt sie in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop und 4K60 mit 1,14-fachem Crop auf, mit F-Log2 und 10 Bit bei bis zu 360 Mbit/s.[1][3][4]
7.7
Funktionen und DesignGut
Schnell und mit zuverlässiger Motiverkennung fokussiert die X-T5 laut photoscala, beim Tracking dynamischer Motive liegt sie laut DPReview aber hinter der Konkurrenz.[3][4]
Funktionen und Design7.7
Autofokus- und Tracking-Leistung
7.2
Schnell und mit zuverlässiger Motiverkennung fokussiert die X-T5 laut photoscala, beim Tracking dynamischer Motive liegt sie laut DPReview aber hinter der Konkurrenz.[3][4]
Serienbild und Buffer
7.1
Mechanisch schafft die X-T5 15 Bilder pro Sekunde mit AF, elektronisch 20 mit Crop; der Puffer fasst laut photoscala aber nur 19 RAW-Aufnahmen.[1][3][4]
Sucher und Displayqualität
7.8
Groß ist der OLED-Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung und 3,69 Millionen Bildpunkten bei 100 Bildern pro Sekunde, der Monitor erreicht laut digitalkamera.de nur 640 cd/m².[1][2]
Bedienkonzept und Individualisierung
8.7
Direkte Räder für ISO, Zeit und Belichtungskorrektur, viele frei belegbare Tasten und ein Quick-Menü mit 16 Einträgen bieten viel Kontrolle; im Hauptmenü fehlt die Touchbedienung.[2]
IBIS und Stabilisierung
8.7
Bis zu 7 Stufen Stabilisierung gibt Fujifilm an, beim Video hilft zusätzlich ein digitaler Stabilisator.[1][3]
Video-Funktionen (Auflösung, Framerates, Codecs)
6.4
Video gelingt in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop und in 4K60 mit 1,14-fach, mit F-Log2 und 10 Bit; DPReview misst aber 24,9 ms Rolling Shutter in 6,2K.[1][3]
Anschlüsse
6.4
USB-C nach 3.2 Gen 2, Mikrofonbuchse und Fernauslöseranschluss sind vorhanden, Kopfhörer brauchen den Adapter, und Micro-HDMI ist laut digitalkamera.de zu klein.[1][2]
Speicherkarten-Slots
8.8
Zwei SD-Slots mit UHS-II erlauben Sicherungskopien oder getrennte Speicherung.[1][2]
Konnektivität (WLAN, Bluetooth)
7.5
WLAN und Bluetooth 4.2 verbinden die Kamera mit dem Smartphone.[1]
Gewicht und Ergonomie
8.1
Mit 557 g bleibt die X-T5 kompakt, der kleine Griff bietet laut digitalkamera.de dennoch guten Halt, die Griffverlängerung MHG-XT5 ist optional.[1][2]
Gehäuse, Bedienung und Anschlüsse
ISO- und Zeitenrad lassen sich arretieren, das Belichtungskorrekturrad dreht laut digitalkamera.de dagegen zu leicht und hat keine Sicherung. Nach oben klappt der Monitor um 90 Grad, nach unten um 45 und zur Seite um 60 Grad, bleibt aber immer hinter der Kamera.
Im Hauptmenü fehlt die Touchbedienung, das Quick-Menü nimmt 16 Funktionen auf. Micro-HDMI hält digitalkamera.de für zu klein, Kopfhörer werden über einen mitgelieferten USB-C-Adapter angeschlossen. Eine Griffverlängerung MHG-XT5 ist optional erhältlich.[1][2]
Fazit und Kaufempfehlungen
7.8Gesamtwertung
Gut
Die Fujifilm X-T5 ist eine der stärksten APS-C-Kameras für Fotos: 40,2 MP mit sehr guter RAW-Dynamik, Bildstabilisator, 0,8-facher Sucher, zwei SD-Slots und ein abgedichtetes Gehäuse von 557 g. Tracking, Video-Rolling-Shutter und die Bildqualität bei hoher ISO bleiben hinter der Konkurrenz beziehungsweise der Auflösung zurück.
Bildqualität
8.5
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
7.7
Preis-Leistung
7.2
PROS
40 MP mit sehr guter RAW-Dynamik
Wetterschutz und zwei SD-Slots
Großer Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung
CONS
Tracking hinter der Konkurrenz
Video mit starkem Rolling Shutter
Belichtungskorrekturrad ohne Sicherung
Die Fujifilm X-T5 überzeugt mit klassenführender Bildqualität, Wetterschutz, zwei Kartenslots, großem Sucher, wirksamem Bildstabilisator und langer Akkulaufzeit in einem kompakten Gehäuse. Gedämpft wird das Urteil durch das schwächere Tracking, den kleinen RAW-Puffer, den starken Rolling Shutter im Video, das Belichtungskorrekturrad ohne Sicherung und den Qualitätsabfall ab ISO 1.600.[2][3][4]
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
7.2
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.8→aktuell 7.2
Klassenführende Bildqualität gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.620 Euro für das Gehäuse, deutlich unter den 2.000 Euro zum Start.[2][3]
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 7.2
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 4% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 7.2 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
8.2
Klassenführende Bildqualität gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.620 Euro für das Gehäuse, deutlich unter den 2.000 Euro zum Start.[2][3]
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
8.3
Wetterschutz, zwei Slots, großer Sucher und 160-MP-Modus sind in dieser Preisklasse selten vereint.[1][3]
Objektivangebot und Systemkosten
8
Das X-System bietet viele Festbrennweiten und Zooms, für die volle Auflösung eignen sich aber vor allem neuere Objektive.[4]
Akkus und Zubehör
8.7
Der NP-W235 reicht laut Fujifilm für 580 Bilder, im Eco-Modus für 740, laut photoscala in der Praxis für deutlich mehr.[1][4]
Update- und Support-Perspektive
7.1
Die X-T5 ist seit Ende 2022 auf dem Markt, Fujifilm verteilt Firmware weiter über die eigene Supportseite.[1][3]
Garantie und Service
7.1
In der EU gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren, Fujifilm stellt Handbücher und Firmware auf der eigenen Website bereit.[1]
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.3
Denselben Sensor gibt es in der kleineren X-T50 günstiger, dafür ohne Abdichtung und mit kleinerem Sucher.[2][4]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Fujifilm, die Tests von digitalkamera.de, DPReview und photoscala mit Messwerten aus dem CHIP-Testlabor sowie das Amazon-Angebot. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Andreas ist unser Foto- und Video-Spezialist bei 1aus3.net. Er hat Digitaltechnik studiert und erstellt alle Inhalte rund um Foto und Video. Neben Technik ist Musik seine große Leidenschaft.
Den 40,2-MP-Sensor X-Trans CMOS 5 HR bescheinigt DPReview eine klassenführende Bildqualität und sehr gute RAW-Dynamik.[1][3]
Rauschverhalten bei wenig Licht
7.1
Rauschen bleibt laut photoscala bis ISO 1.600 unproblematisch, bei 100 Prozent Ansicht sind JPEGs nur bis ISO 800 gut; auf A3 reicht die Qualität bis ISO 6.400.[4]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
9.2
Filmsimulationen und umfangreiche JPEG-Optionen erlauben eine sehr feine Farbabstimmung, DPReview hebt sie ausdrücklich hervor.[1][3]
Detailauflösung und Schärfe
9
Bis ISO 800 löst die X-T5 im CHIP-Testlabor laut photoscala sehr hoch auf, ab ISO 1.600 fällt die Auflösung rasch ab; der 160-MP-Modus braucht die Zusammensetzung am Computer.[3][4]
Leistung der internen Bildverarbeitung
8.1
Mit dem X-Prozessor 5 schreibt die Kamera laut digitalkamera.de rund 190 MB/s auf UHS-II-Karten.[1][2]
Stabilisierungswirkung
8.5
Über 5 Achsen stabilisiert der Sensor mit bis zu 7 Stufen, DPReview lobt die Wirkung auch beim Filmen aus der Hand.[1][3]
Qualität von JPEG und RAW im Alltag
8.3
RAW speichert die Kamera mit 14 Bit, dazu HEIF mit 10 Bit; die hohe Pixeldichte verlangt laut photoscala aber gute Objektive.[1][4]
Verarbeitung7.8
Gehäusestabilität und Materialqualität
9.1
Ober- und Unterseite aus Metall und griffiges Gummi machen das Gehäuse laut digitalkamera.de äußerst robust, DPReview lobt die Verarbeitung.[2][3]
Abdichtung und Robustheit
8.3
Sechsundfünfzig Dichtungen schützen laut digitalkamera.de vor Spritzwasser und Staub, betrieben werden darf die Kamera ab -10 °C.[1][2]
Qualität von Tasten, Rädern und Klappen
7.6
ISO- und Zeitenrad lassen sich arretieren, das Belichtungskorrekturrad dreht laut digitalkamera.de aber zu leicht und hat keine Sicherung; die Funktionstasten sind laut photoscala sehr klein.[2][4]
Bajonett und Passgenauigkeit
7.6
Ans X-Bajonett passt ein breites Objektivangebot, für die 40 MP empfiehlt photoscala aber hochwertige Optiken.[1][4]
Sucher- und Displaymechanik
8.1
Nach oben um 90 Grad, nach unten um 45 und zur Seite um 60 Grad klappt der Monitor, eine Selfie-Stellung gibt es nicht.[2][3]
Akkufach und Speicherkartenklappen
8
Klappen, Doppel-SD-Fach und Akkufach sind laut digitalkamera.de abgedichtet; mit der Griffverlängerung MHG-XT5 bleibt der Akku zugänglich.[2]
Wärmeverhalten bei Video
6.1
Bei höheren Temperaturen drosselt die X-T5 laut DPReview die Videoaufnahme, eine Lüfteroption gibt es nicht.[3]
Funktionen und Design7.7
Autofokus- und Tracking-Leistung
7.2
Schnell und mit zuverlässiger Motiverkennung fokussiert die X-T5 laut photoscala, beim Tracking dynamischer Motive liegt sie laut DPReview aber hinter der Konkurrenz.[3][4]
Serienbild und Buffer
7.1
Mechanisch schafft die X-T5 15 Bilder pro Sekunde mit AF, elektronisch 20 mit Crop; der Puffer fasst laut photoscala aber nur 19 RAW-Aufnahmen.[1][3][4]
Sucher und Displayqualität
7.8
Groß ist der OLED-Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung und 3,69 Millionen Bildpunkten bei 100 Bildern pro Sekunde, der Monitor erreicht laut digitalkamera.de nur 640 cd/m².[1][2]
Bedienkonzept und Individualisierung
8.7
Direkte Räder für ISO, Zeit und Belichtungskorrektur, viele frei belegbare Tasten und ein Quick-Menü mit 16 Einträgen bieten viel Kontrolle; im Hauptmenü fehlt die Touchbedienung.[2]
IBIS und Stabilisierung
8.7
Bis zu 7 Stufen Stabilisierung gibt Fujifilm an, beim Video hilft zusätzlich ein digitaler Stabilisator.[1][3]
Video-Funktionen (Auflösung, Framerates, Codecs)
6.4
Video gelingt in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop und in 4K60 mit 1,14-fach, mit F-Log2 und 10 Bit; DPReview misst aber 24,9 ms Rolling Shutter in 6,2K.[1][3]
Anschlüsse
6.4
USB-C nach 3.2 Gen 2, Mikrofonbuchse und Fernauslöseranschluss sind vorhanden, Kopfhörer brauchen den Adapter, und Micro-HDMI ist laut digitalkamera.de zu klein.[1][2]
Speicherkarten-Slots
8.8
Zwei SD-Slots mit UHS-II erlauben Sicherungskopien oder getrennte Speicherung.[1][2]
Konnektivität (WLAN, Bluetooth)
7.5
WLAN und Bluetooth 4.2 verbinden die Kamera mit dem Smartphone.[1]
Gewicht und Ergonomie
8.1
Mit 557 g bleibt die X-T5 kompakt, der kleine Griff bietet laut digitalkamera.de dennoch guten Halt, die Griffverlängerung MHG-XT5 ist optional.[1][2]
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 7.2
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 4% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 7.2 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
8.2
Klassenführende Bildqualität gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.620 Euro für das Gehäuse, deutlich unter den 2.000 Euro zum Start.[2][3]
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
8.3
Wetterschutz, zwei Slots, großer Sucher und 160-MP-Modus sind in dieser Preisklasse selten vereint.[1][3]
Objektivangebot und Systemkosten
8
Das X-System bietet viele Festbrennweiten und Zooms, für die volle Auflösung eignen sich aber vor allem neuere Objektive.[4]
Akkus und Zubehör
8.7
Der NP-W235 reicht laut Fujifilm für 580 Bilder, im Eco-Modus für 740, laut photoscala in der Praxis für deutlich mehr.[1][4]
Update- und Support-Perspektive
7.1
Die X-T5 ist seit Ende 2022 auf dem Markt, Fujifilm verteilt Firmware weiter über die eigene Supportseite.[1][3]
Garantie und Service
7.1
In der EU gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren, Fujifilm stellt Handbücher und Firmware auf der eigenen Website bereit.[1]
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.3
Denselben Sensor gibt es in der kleineren X-T50 günstiger, dafür ohne Abdichtung und mit kleinerem Sucher.[2][4]
Zusammenfassung
1
Die Fujifilm X-T5 richtet sich besonders an Landschafts- und Reisefotografen mit hohen Detailansprüchen.
2
Die hohe Auflösung, guten RAW-Reserven und Filmsimulationen bieten viel Gestaltungsspielraum.
3
Wetterschutz, zwei Kartenslots und ein großer Sucher machen das kompakte Gehäuse praxistauglich.
4
Schwächere Motivverfolgung, kurze RAW-Serien und deutliche Bewegungsverzerrungen begrenzen Action und Video.
★
Für zuverlässigeres Verfolgen schneller Motive empfehlen wir die Sony Alpha 6700, die weniger Auflösung bietet.
Fachkommentar
Für detailreiche Fotos würden wir die X-T5 klar in Betracht ziehen
Wir würden die X-T5 für Landschaft, Reise und bewusst gestaltete Fotos wählen. Die hohe Auflösung ist zusammen mit Wetterschutz und zwei Kartenplätzen überzeugender als eine isolierte Megapixelzahl. Dazu müssen allerdings gute Objektive passen. Bei ständig unberechenbarer Bewegung würden wir den zuverlässigeren Autofokus einer Alternative höher gewichten als die zusätzlichen Bilddetails.