Insta360 GO 3S im Review: 39-g-Kamera mit 4K und Action Pod
28. September 2026
Die Insta360 GO 3S kam im Juni 2024 als 4K-Nachfolgerin der GO 3 auf den Markt: eine 39 g leichte Magnetkamera mit 1/2,3-Zoll-Sensor, die im Action Pod mit 2,2-Zoll-Klappdisplay steckt. Zum Start kostete das Set mit 128 GB 429,99 Euro, bei Amazon am 28. September 2026 329 Euro direkt vom Insta360-Shop. Stand: 2026-09-28[2][4][5][8]
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Geeignet für freihändige POV-Clips
Wer Ich-Perspektiven beim Radfahren, mit Haustieren oder im Alltag freihändig filmen möchte, ist mit der GO 3S gut bedient. Die 39 g leichte Kamera haftet per Magnetanhänger an der Kleidung, der Easy Clip hält an Mütze oder Halsband. QuickCapture startet die Aufnahme mit einem Tastendruck auch aus dem ausgeschalteten Zustand.[1][2]
FlowState und Horizontsperre halten das Bild ruhig, das MegaView-Sichtfeld verzerrt weniger als ein klassischer Superweitwinkel. Bis 10 m ist die Kamera ohne Gehäuse wasserdicht, im Action Pod gibt es ein Klappdisplay für Selfies und Live-Vorschau.[1]
Insta360 GO 3S gegen GoPro LIT Hero im Direktvergleich
Für lange Aufnahmen in 4K ohne Pause ist die GO 3S nicht gemacht. In 4K30 hielt der Akku bei The Technology Man gut 32 Minuten, die Kamera erreichte dabei fast 60 Grad; ohne Fahrtwind warnt sie selbst vor Überhitzung. Der 1/2,3-Zoll-Sensor und die Blende f/2,8 setzen zudem bei wenig Licht Grenzen, einen Mikrofoneingang hat die Kamera nicht.[2][3][4][6]
Mit größerem Sensor, 70 Minuten Laufzeit und microSD-Steckplatz arbeitet die Insta360 GO Ultra. Mehr Reserven bei Nacht und 4K120 bietet die DJI Osmo Action 4.[2][7]
6.1
BildqualitätBefriedigend
In 4K30 nutzt die GO 3S die ganze Sensorfläche und speichert mit bis zu 120 Mbit/s; drohnen.de vergibt 90 Prozent für die Aufnahmequalität.[1][3][5]
Bildqualität6.1
Schärfe und Detailgrad
6.9
In 4K30 nutzt die GO 3S die ganze Sensorfläche und speichert mit bis zu 120 Mbit/s; drohnen.de vergibt 90 Prozent für die Aufnahmequalität.[1][3][5]
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.4
Der kleine 1/2,3-Zoll-Sensor und das Fehlen eines Log-Profils lassen bei Gegenlicht wenig Reserven, HDR gibt es nur für Fotos.[1][2]
Low-Light-Leistung
5
Die Blende f/2,8 ist kleiner als die f/2,2 der GO 3; bei wenig Licht bleibt das Bild laut The Technology Man für soziale Netzwerke brauchbar, die Stabilisierung lässt aber nach.[2][3]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7
Standard, Lebhaft, Flach und Porträt als Farbprofile und ein Weißabgleich von 2000 bis 10000 Kelvin decken Alltag und Nachbearbeitung ab.[1]
Bildrauschen
5.2
Mit ISO bis 3200 und kleinem Sensor rauschen dunkle Szenen früher als bei Action-Cams mit 1/1,3-Zoll-Sensor.[1][7]
Verzerrung und Korrektur
7.4
Das MegaView-Sichtfeld mit 16 mm Kleinbild-Brennweite verzerrt laut Insta360 weniger und liefert geradere Kanten.[1][2]
Qualität der Videomodi und Codecs
6.7
FreeFrame, Vorab- und Loop-Aufnahme erweitern die Modi, gespeichert wird aber nur in H.264 und in 4K mit höchstens 30 Bildern pro Sekunde.[1]
Fotomodus-Qualität
5.5
Fotos mit bis zu 4000 x 3000 Pixeln gibt es auch als DNG, ein Foto in JPG und RAW dauert laut Pocket-lint aber rund zwei Sekunden.[1][4]
Bild, Video und Fotos
Der 1/2,3-Zoll-Sensor sitzt hinter einem Objektiv mit 16 mm Kleinbild-Brennweite und Blende f/2,8. Anders als die GO 3 nutzt die GO 3S laut The Technology Man die ganze Sensorfläche und filmt dadurch in 4K statt 2,7K.
Videos laufen in 4K mit bis zu 30, in 2,7K mit 50 und in 1080p mit bis zu 200 Bildern pro Sekunde, gespeichert in H.264 mit maximal 120 Mbit/s. Fotos haben bis zu 4000 x 3000 Pixel, auch als DNG.[1][2][3]
Als Farbprofile stehen Standard, Lebhaft, Flach und Porträt zur Wahl, ein Log-Profil fehlt. Die Aufnahmequalität bewertet drohnen.de mit 90 Prozent und sieht die besten Ergebnisse in 4K30 bei hellem Tageslicht. Bei wenig Licht bleiben die Bilder laut The Technology Man für soziale Netzwerke brauchbar, die Stabilisierung arbeitet dann aber schwächer. Ein Foto in JPG und RAW dauert laut Pocket-lint rund zwei Sekunden, mit Speichern 4,3 Sekunden.[1][3][4][5]
Magnetsystem, Action Pod und Bedienung
Die Kamera selbst hat weder Display noch Kartenschacht noch USB-Buchse, Speicher und Akku sind fest verbaut. Magnetanhänger, Easy Clip, eine wiederverwendbare Drehhalterung zum Aufkleben und der Linsenschutz liegen bei. Im Action Pod sitzt die Kamera per Verschluss und Magnet; der Pod bringt einen 2,2-Zoll-Klapptouchscreen, Fernsteuerung und Live-Vorschau über Bluetooth bis etwa 5 m mit. Gesten, Sprachsteuerung 2.0 und QuickCapture ergänzen die Bedienung.[1][2][6]
7.1
VerarbeitungGut
Das winzige Gehäuse ist nach IP5X staubgeschützt und bietet ohne Klappen, Kartenschacht und USB-Buchse kaum offene Stellen.[2][6]
Verarbeitung7.1
Gehäusequalität und Robustheit
7.7
Das winzige Gehäuse ist nach IP5X staubgeschützt und bietet ohne Klappen, Kartenschacht und USB-Buchse kaum offene Stellen.[2][6]
Dichtungen und Wasserschutz
7.7
Bis 10 m ist die Kamera nach IPX8 wasserdicht, der Action Pod nur nach IPX4 spritzwassergeschützt; mit Tauchgehäuse sind 60 m möglich.[1][2]
Tasten und Bedienung
7.4
Eine Taste mit QuickCapture, Gesten und Sprachsteuerung 2.0 starten Aufnahmen, auch wenn die Kamera schwer erreichbar sitzt.[1]
Display und Abdeckung
7.2
An der Kamera selbst sitzt kein Display, der Action Pod bringt einen 2,2-Zoll-Klapptouchscreen mit 325 ppi mit.[1][2]
Klappen und Akkufach
6.7
Akku und Speicher sind fest verbaut und werden nur im Pod geladen; so gibt es keine Klappe, die undicht werden kann, aber auch keinen Wechselakku.[1][6]
Qualität von Mounts und Halterungen
8.4
Magnetanhänger, Easy Clip und Drehhalterung liegen bei, im Pod hält die Kamera per Verschluss und Magnet; appgefahren lobt den sichereren Halt als bei den Vorgängern.[1][6]
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
5
In 4K warnt die Kamera ohne Luftstrom vor Überhitzung, The Technology Man maß fast 60 Grad, abgeschaltet hat sie erst bei leerem Akku.[3][4]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Der abschraubbare Linsenschutz schützt die Frontlinse und lässt sich ersetzen, Magnet und Kontakte bleiben die typischen Verschleißstellen.[1]
Ton, Ortung und Wasserschutz
Zwei Mikrofone in der Kamera nehmen Stereo auf, Windreduzierung und Richtungsverstärkung sind wählbar; den Ton bewertet drohnen.de mit 87 Prozent. Einen Eingang für externe Mikrofone hat die GO 3S nicht.
Über Apples Wo-ist-Netzwerk lässt sich die Kamera orten, einen GPS-Empfänger hat sie nicht; Tempo- und Streckendaten kommen per Overlay von Garmin-Geräten oder der Apple Watch. Die Kamera ist nach IPX8 bis 10 m wasserdicht, der Action Pod nur nach IPX4 spritzwassergeschützt, mit Tauchgehäuse sind 60 m möglich.[1][2][5][6]
Akku, Laden und Wärme
Der Akku der Kamera hat 310 mAh, der des Pods 1270 mAh. Insta360 nennt 38 Minuten für die Kamera und 140 Minuten mit Pod in 1080p30, für 4K30 laut The Technology Man 32 und 122 Minuten.
Der Test kam in 4K30 auf gut 32 Minuten. Appgefahren nennt rund 130 Minuten mit Pod. Geladen wird die Kamera nur im Pod, in 35 Minuten auf 100 Prozent, der Pod selbst per USB-C in 65 Minuten.[1][2][3][6]
Im 4K-Betrieb wird die Kamera heiß. Pocket-lint berichtet von einer Überhitzungswarnung ohne Luftstrom, The Technology Man maß fast 60 Grad, die Kamera schaltete aber erst bei leerem Akku ab.[3][4]
7.0
Funktionen und DesignGut
FlowState und Horizontsperre halten das Bild beim Radfahren und Laufen meist ruhig, sehr heftige Bewegungen überfordern den Algorithmus laut The Technology Man.[1][3]
Funktionen und Design7
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
8
FlowState und Horizontsperre halten das Bild beim Radfahren und Laufen meist ruhig, sehr heftige Bewegungen überfordern den Algorithmus laut The Technology Man.[1][3]
Bildwinkel und Zuschnitt
7.5
MegaView, FreeFrame mit späterer Wahl des Seitenverhältnisses und das 2,7:1-Fotoformat erlauben flexible Ausschnitte.[1]
Framerates und Zeitlupen
6.1
Die Bildraten reichen von 30 in 4K über 50 in 2,7K bis 200 in 1080p, damit ist achtfache Zeitlupe möglich, 4K60 aber nicht.[1]
Bedienlogik und Quick-Capture
8.6
QuickCapture startet die Aufnahme mit einem Tastendruck aus dem ausgeschalteten Zustand, Gesten helfen in Gruppen und bei Lärm.[1]
Touchscreen und Menüführung
7
Menüs und Vorschau laufen über den Pod-Touchscreen oder die App, die Kamera allein zeigt keine Einstellungen an.[1][3]
App-Anbindung und Übertragung
7.1
WLAN mit 5 GHz, Bluetooth 5.0 und eine Sofortvorschau neuer Clips auf dem iPhone erleichtern die Übertragung, die Fernsteuerung reicht etwa 5 m.[1][2]
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
5.1
Einen GPS-Empfänger hat die GO 3S nicht; Apples Wo-ist-Netzwerk ortet die Kamera, Tempo- und Streckendaten kommen per Overlay von Garmin-Geräten oder der Apple Watch.[1]
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5.7
Zwei Mikrofone mit Windreduzierung und Stereo erreichen bei drohnen.de 87 Prozent, einen Eingang für externe Mikrofone gibt es nicht.[1][5][6]
Akkulaufzeit und Laden per USB
5.3
Allein hielt die Kamera im Test von The Technology Man gut 32 Minuten in 4K30, mit Pod nennt Insta360 140 Minuten in 1080p30.[1][3]
Größe und Befestigungssysteme
9.5
Mit 39,1 g und 25,6 x 54,4 x 24,8 mm ist die GO 3S kaum größer als ein Daumen und passt an Kleidung, Mütze oder Halsband.[1][2]
Preis und Lieferumfang
Zum Start kostete die GO 3S mit Action Pod 399,99 Euro mit 64 GB und 429,99 Euro mit 128 GB. Bei Amazon kostete das Set mit 128 GB am 28. September 2026 329 Euro, verkauft vom Insta360 Official Store EU. Im Standard-Bundle stecken Kamera, Linsenschutz, Action Pod, Magnetanhänger, Drehhalterung und Easy Clip; das Angebot nennt zwei Jahre Herstellergarantie.[5][8]
Fazit und Kaufempfehlungen
6.9Gesamtwertung
Befriedigend
Die Insta360 GO 3S wiegt 39 g, haftet per Magnet an Kleidung und Halterungen und filmt mit einem 1/2,3-Zoll-Sensor in 4K30 oder in 1080p mit bis zu 200 Bildern pro Sekunde. Der Action Pod ergänzt ein 2,2-Zoll-Klappdisplay und verlängert die Laufzeit, die Kamera ist bis 10 m wasserdicht und über Apples Wo-ist-Netzwerk auffindbar. Allein hält sie in 4K rund 32 Minuten und wird dabei heiß.
Die Insta360 GO 3S ist eine sehr flexible Kamera für freihändige Clips: 39 g, Magnethalterungen, gute Stabilisierung, 4K und ein Action Pod mit Klappdisplay, dazu 10 m Wasserschutz und Wo-ist-Ortung. Gedämpft wird das Urteil durch die kurze Laufzeit der Kamera allein, die Wärme in 4K, den kleinen Sensor mit Blende f/2,8, den fehlenden Mikrofoneingang und Kartenschacht sowie 4K mit höchstens 30 Bildern pro Sekunde.[1][3][4]
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
7.3
Preis-LeistungGut
Basiswert 6.9→aktuell 7.3
Für 329 Euro zahlt man vor allem für Größe und Magnetsystem, bildstärker sind Action-Cams mit 1/1,3-Zoll-Sensor und 4K120 wie die Osmo Action 4.[7][8]
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 7.3
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 15% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 7.3 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 329 Euro zahlt man vor allem für Größe und Magnetsystem, bildstärker sind Action-Cams mit 1/1,3-Zoll-Sensor und 4K120 wie die Osmo Action 4.[7][8]
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8
Action Pod, Magnetanhänger, Easy Clip, Drehhalterung und Linsenschutz decken die typischen Befestigungen ab.[8]
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.4
Speicherkarten und Ersatzakkus fallen weg, der interne Speicher lässt sich aber nicht erweitern und muss regelmäßig geleert werden.[1][6]
App und Software-Mehrwert
7.9
Automatischer Schnitt im Takt der Musik, FreeFrame-Export in jedem Seitenverhältnis und das Statistik-Dashboard ergänzen die App.[1]
Garantie und Service
7.6
Zwei Jahre Herstellergarantie nennt das Amazon-Angebot, verkauft wird direkt vom Insta360 Official Store EU.[8]
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Einen 1/1,28-Zoll-Sensor, 70 Minuten Laufzeit und microSD bietet die GO Ultra, mehr Licht und 4K120 die DJI Osmo Action 4.[2][7]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die deutsche Produktseite und das Onlinehandbuch von Insta360, die Tests von The Technology Man, Pocket-lint, drohnen.de und appgefahren, die technischen Daten der DJI Osmo Action 4 und das Amazon-Angebot. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Andreas ist unser Foto- und Video-Spezialist bei 1aus3.de. Er hat Digitaltechnik studiert und erstellt alle Inhalte rund um Foto und Video. Neben Technik ist Musik seine große Leidenschaft.
In 4K30 nutzt die GO 3S die ganze Sensorfläche und speichert mit bis zu 120 Mbit/s; drohnen.de vergibt 90 Prozent für die Aufnahmequalität.[1][3][5]
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.4
Der kleine 1/2,3-Zoll-Sensor und das Fehlen eines Log-Profils lassen bei Gegenlicht wenig Reserven, HDR gibt es nur für Fotos.[1][2]
Low-Light-Leistung
5
Die Blende f/2,8 ist kleiner als die f/2,2 der GO 3; bei wenig Licht bleibt das Bild laut The Technology Man für soziale Netzwerke brauchbar, die Stabilisierung lässt aber nach.[2][3]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7
Standard, Lebhaft, Flach und Porträt als Farbprofile und ein Weißabgleich von 2000 bis 10000 Kelvin decken Alltag und Nachbearbeitung ab.[1]
Bildrauschen
5.2
Mit ISO bis 3200 und kleinem Sensor rauschen dunkle Szenen früher als bei Action-Cams mit 1/1,3-Zoll-Sensor.[1][7]
Verzerrung und Korrektur
7.4
Das MegaView-Sichtfeld mit 16 mm Kleinbild-Brennweite verzerrt laut Insta360 weniger und liefert geradere Kanten.[1][2]
Qualität der Videomodi und Codecs
6.7
FreeFrame, Vorab- und Loop-Aufnahme erweitern die Modi, gespeichert wird aber nur in H.264 und in 4K mit höchstens 30 Bildern pro Sekunde.[1]
Fotomodus-Qualität
5.5
Fotos mit bis zu 4000 x 3000 Pixeln gibt es auch als DNG, ein Foto in JPG und RAW dauert laut Pocket-lint aber rund zwei Sekunden.[1][4]
Verarbeitung7.1
Gehäusequalität und Robustheit
7.7
Das winzige Gehäuse ist nach IP5X staubgeschützt und bietet ohne Klappen, Kartenschacht und USB-Buchse kaum offene Stellen.[2][6]
Dichtungen und Wasserschutz
7.7
Bis 10 m ist die Kamera nach IPX8 wasserdicht, der Action Pod nur nach IPX4 spritzwassergeschützt; mit Tauchgehäuse sind 60 m möglich.[1][2]
Tasten und Bedienung
7.4
Eine Taste mit QuickCapture, Gesten und Sprachsteuerung 2.0 starten Aufnahmen, auch wenn die Kamera schwer erreichbar sitzt.[1]
Display und Abdeckung
7.2
An der Kamera selbst sitzt kein Display, der Action Pod bringt einen 2,2-Zoll-Klapptouchscreen mit 325 ppi mit.[1][2]
Klappen und Akkufach
6.7
Akku und Speicher sind fest verbaut und werden nur im Pod geladen; so gibt es keine Klappe, die undicht werden kann, aber auch keinen Wechselakku.[1][6]
Qualität von Mounts und Halterungen
8.4
Magnetanhänger, Easy Clip und Drehhalterung liegen bei, im Pod hält die Kamera per Verschluss und Magnet; appgefahren lobt den sichereren Halt als bei den Vorgängern.[1][6]
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
5
In 4K warnt die Kamera ohne Luftstrom vor Überhitzung, The Technology Man maß fast 60 Grad, abgeschaltet hat sie erst bei leerem Akku.[3][4]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Der abschraubbare Linsenschutz schützt die Frontlinse und lässt sich ersetzen, Magnet und Kontakte bleiben die typischen Verschleißstellen.[1]
Funktionen und Design7
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
8
FlowState und Horizontsperre halten das Bild beim Radfahren und Laufen meist ruhig, sehr heftige Bewegungen überfordern den Algorithmus laut The Technology Man.[1][3]
Bildwinkel und Zuschnitt
7.5
MegaView, FreeFrame mit späterer Wahl des Seitenverhältnisses und das 2,7:1-Fotoformat erlauben flexible Ausschnitte.[1]
Framerates und Zeitlupen
6.1
Die Bildraten reichen von 30 in 4K über 50 in 2,7K bis 200 in 1080p, damit ist achtfache Zeitlupe möglich, 4K60 aber nicht.[1]
Bedienlogik und Quick-Capture
8.6
QuickCapture startet die Aufnahme mit einem Tastendruck aus dem ausgeschalteten Zustand, Gesten helfen in Gruppen und bei Lärm.[1]
Touchscreen und Menüführung
7
Menüs und Vorschau laufen über den Pod-Touchscreen oder die App, die Kamera allein zeigt keine Einstellungen an.[1][3]
App-Anbindung und Übertragung
7.1
WLAN mit 5 GHz, Bluetooth 5.0 und eine Sofortvorschau neuer Clips auf dem iPhone erleichtern die Übertragung, die Fernsteuerung reicht etwa 5 m.[1][2]
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
5.1
Einen GPS-Empfänger hat die GO 3S nicht; Apples Wo-ist-Netzwerk ortet die Kamera, Tempo- und Streckendaten kommen per Overlay von Garmin-Geräten oder der Apple Watch.[1]
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5.7
Zwei Mikrofone mit Windreduzierung und Stereo erreichen bei drohnen.de 87 Prozent, einen Eingang für externe Mikrofone gibt es nicht.[1][5][6]
Akkulaufzeit und Laden per USB
5.3
Allein hielt die Kamera im Test von The Technology Man gut 32 Minuten in 4K30, mit Pod nennt Insta360 140 Minuten in 1080p30.[1][3]
Größe und Befestigungssysteme
9.5
Mit 39,1 g und 25,6 x 54,4 x 24,8 mm ist die GO 3S kaum größer als ein Daumen und passt an Kleidung, Mütze oder Halsband.[1][2]
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 7.3
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 15% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 7.3 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 329 Euro zahlt man vor allem für Größe und Magnetsystem, bildstärker sind Action-Cams mit 1/1,3-Zoll-Sensor und 4K120 wie die Osmo Action 4.[7][8]
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8
Action Pod, Magnetanhänger, Easy Clip, Drehhalterung und Linsenschutz decken die typischen Befestigungen ab.[8]
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.4
Speicherkarten und Ersatzakkus fallen weg, der interne Speicher lässt sich aber nicht erweitern und muss regelmäßig geleert werden.[1][6]
App und Software-Mehrwert
7.9
Automatischer Schnitt im Takt der Musik, FreeFrame-Export in jedem Seitenverhältnis und das Statistik-Dashboard ergänzen die App.[1]
Garantie und Service
7.6
Zwei Jahre Herstellergarantie nennt das Amazon-Angebot, verkauft wird direkt vom Insta360 Official Store EU.[8]
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Einen 1/1,28-Zoll-Sensor, 70 Minuten Laufzeit und microSD bietet die GO Ultra, mehr Licht und 4K120 die DJI Osmo Action 4.[2][7]
Zusammenfassung
1
Die Insta360 GO 3S eignet sich für sehr leichte freihändige Aufnahmen aus der Ich-Perspektive.
2
Magnethalterungen und schneller Aufnahmestart erleichtern spontane Alltagsclips.
3
Gute Stabilisierung und ein Pod mit Klappdisplay unterstützen Bildkontrolle und Selbstaufnahmen.
4
Kurze Laufzeit, Wärme und begrenzte Schwachlichtqualität schränken längere Drehs ein; Speicher und Akku bleiben fest eingebaut.
★
Für höhere Bildrate und austauschbare Speicherkarte empfehlen wir die Insta360 GO Ultra, die größer und schwerer ist.
Fachkommentar
Die geringe Größe überzeugt uns stärker als die maximale Auflösung
Wir würden die GO 3S wählen, wenn möglichst wenig Gewicht am Körper wichtiger ist als lange Aufnahmezeit. Für kurze Perspektivclips ist das Magnetsystem schlüssig, und der Pod hilft bei der Kontrolle. Für längere Drehs oder schwieriges Licht würden wir mehr Reserven bevorzugen. Den fest eingebauten Speicher würden wir bewusst mitplanen, weil spontane Kartenwechsel hier keine Lösung sind.